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Freitag, 18. Juli 2014

"Bauernfrühstück"


Mit gebratenen Kartoffeln aus kalten gekochten Kartoffeln vom Vortag & Zwiebel, Senf, Salat, Gurken, Tomaten, Paprika und Oliventofu. Geht locker auch als Mittag- oder Abendessen durch :)

Montag, 14. Juli 2014

BaBa-Smoothie


BaBa steht für Banane und Basilikum. Ich hab seit knapp einem Monat einen neuen, superstarken (und superteuren) Mixer und mixe seitdem alles mögliche. Vor allem viel Pflanzenmilch und selbst gemachten Pizzakäse. Smoothies natürlich auch, aber ehrlich gesagt habe ich den Dreh mit den Mengen und der richtigen Mischung noch nicht raus. Das liegt wahrscheinlich aber vordergründig daran, dass ich immer glaube, ich bräuchte kein Rezept (weil ich wirklich echt super selten nach Rezept koche) und daher einfach Verschiedenes, was ich mir nett zusammen vorstelle, in den Mixer schmeiße. Mäh. Geht nicht immer gut. Diesmal aber schon.

Directions:
2 reife Bananen (ich hatte eine tiefgekühlte und eine auf Zimmertemperatur) + eine großzügige Handvoll frischer Basilikum + ca. 1/4 l (am besten selbstgemachte) Sojamilch + 1 TL Macapulver mixen und genießen.

PS: Smoothiefotografie ist auch nicht wirklich meins. Sollte ich bald noch mehr Rezepte online stellen wollen, muss ich mir was einfallen lassen, damit die Fotos nicht alle gleich aussehen. Siehe Spinatsmoothie.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Buchweizennudeln mit Fenchel & Oliventofu


Aus gesundheitlichen Gründen darf ich seit einigen Wochen erst einmal kein Gluten mehr essen. Das hieß natürlich auch - neben Brot & Co - Abschied von meinen heiß geliebten Nudeln nehmen. (Dass ich Nudeln heiß liebe und sie bis vor Kurzem sehr oft auf meinem Teller landeten, davon zeugt ja unter anderem das ihnen eigens gewidmete Schlagwort auf diesem Blog.) Anfang war das schwer und auch einigermaßen frustrierend, aber ich habe mich daran gewöhnt - und finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell und (rückblickend) einfach bestimmte Ent_Wöhnungen dann doch sind... Nun hat mein lieber Freund mir diese Woche Buchweizennudeln gebracht. Sind zwar eine äußerst pickige Angelegenheit und teuer noch dazu, aber ich habe mich gefreut. Und ab und zu ist so ein Ersatz, auch wenn er vom Original weit entfernt ist, doch ganz nett. In diesem Gericht habe ich die Reste, d.h. einen kalten Buchweizennudelklumpen von gestern verwertet.

Directions:
Klein geschnittene Zwiebeln und Knoblauch in neutralem Öl anbraten, ebenfalls klein geschnittenen Fenchel dazugeben und eine Weile mitschmoren. Dann gewürfelten Oliventofu hinzufügen. Wenn dieser einigermaßen kross angebraten ist, die Nudelreste dazukippen und ordentlich mitanbraten (sonst werden sie nicht warm und schmecken nach nix). Gewürzt habe ich ganz fad/ klassisch nur mit Salz & Pfeffer und Olivenöl.

Der Brumm (Freund) hat gestern noch einen veganen Parmesan aus Cashewnüssen (gemahlen), Meersalz, Gomasio und Paprikapulver für uns zusammengeschmissen, genauer gesagt gemixt, der sich nicht nur optisch sehr gut über sämtlichen Nudel_teller_gerichten - auch diesem hier - tut.

Freitag, 13. Juni 2014

Tofurührei


Idee ist nicht neu, Ausführung ebensowenig, aber es sieht halt so schön aus. Und für die, die das Gericht - wider Erwarten - doch noch nicht kennen, gibt's ein schnelles Grundrezept. (Bitte gerne & viel abwandeln & herumexperimentieren!)

Directions:
Klein geschnittene Zwiebel in neutralem Öl anbraten, ein Stück Tofu dazubröseln, mit Kurkuma und Paprikapulver bestäuben und gut anbraten. Ein bisschen Seidentofu dazutun (für das "Schlatzige"), mitbraten, dann klein geschnittene Tomaten hinzufügen, mit Salz & Pfeffer abschmecken und wenn alles lecker riecht und gut angebraten aussieht, ist es fertig. Auf den Teller damit, frisch gehackte Petersilie drüber und genießen.

Bei mir gabe es heute morgen noch einen einfachen Fenchelsalat dazu (Fenchel, Apfel, Petersilie, Salz, Pfeffer, Zitronensaft, ein kleines bisschen Apfelessig & Olivenöl).

PS: Besonders lecker wird das Rührei, wenn zusätzlich noch ein bisschen Räuchertofu mitangebraten wird.

Sonntag, 1. Juni 2014

Tahinidressing


Im Moment verputze ich fast jeden Tag eine riesengroße Salatschüssel. Die Zutaten variieren je nach dem, was ich gerade zuhause und worauf ich Lust habe. Was immer dabei ist: Gomasio, irgendwelche Nüsse oder Samen (oft angeröstete Kürbis- und Sonnenblumenkerne) und Tahinidressing. In letzteres könnte ich mich reinsetzen.

Directions:
Tahini mit Zitronensaft, Wasser, Olivenöl und Salz und Pfeffer vermischen. Am besten nehmt ihr dafür ein Schraubglas, tut alle Zutaten rein, Deckel gut festschrauben und dann kräftig schütteln. Wenn das Dressing zu flüssig ist, mehr Tahini dazu; wenn es zu cremig ist, dann mehr Wasser. Auch lecker: Ein bisschen Kurkuma in die Mischung geben und mitschütteln (wirkt entzündungshemmend) oder fein gehackte Petersilie unterrühren.

PS: Der Salat bestand heute aus grünem Salat, Gurke, Oliventofu, getrockneten Tomaten, Walnüssen und natürlich Gomasio, geröstete Kürbis- und Sonnenblumenkerne und Tahinidressing :)

Donnerstag, 8. Mai 2014

Salatsuppe


Nö, ihr habt euch nicht verlesen. Was? Suppe aus Salat? Salat in Suppe? Überhaupt, Salat gekocht?! So ungefähr war auch meine Reaktion, als eine gute Freundin mir vor circa einem Jahr begeistert von einer von ihr kürzlich zubereiteten Salatsuppe erzählte. Meine Verblüffung war groß und meine Neugierde geweckt - nicht zuletzt auch weil ich dem Geschmackssinn der besagten Freundin vertraue (und das nicht nur weil wir ein Jahr zusammengelebt haben und ich aus erster Hand weiß, dass sie etwas vom Essen, Kochen & Genießen versteht). Nun, seitdem lag das Rezept unbenutzt in meinem Email-Haufen und erst diese Woche habe ich mich angesichts der großen Blattsalatköpfe, die wir von unserem neuen Gemüseversorger, dem CSA (Community Supported Agriculture) Projekt vom niederösterreichischen Bauern Mogg, geliefert bekommen haben, daran erinnert, es herausgekramt und leicht abgeändert - d.h. angepasst an das in meiner Küche vorhandene - nachgekocht. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert. Nicht nur von der Farbe der Suppe. Und: Das Rezept eignet sich besonders gut für schon etwas welk und traurig gewordene Salatreste, die vielleicht nicht mehr frisch bzw. roh als Salat taugen, für eine Suppe aber eben noch wunderbar verwert- und verwendbar sind.

Directions:
1-2 klein geschnittene Zwiebel + 1-2 klein gehackte Knoblauchzehen + 1 halb vertrocknete Chilischote in Kokosöl anbraten. Etwas gemahlenen Koriander und getrocknetes Korianderkraut hinzufügen und kurz mitbraten. 1 Stange in Scheiben geschnittenen Lauch sowie 1 gewürfelte mittelgroße Kohlrabi hinzugeben und etwas anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und köcheln lassen bis alles weich ist. Dann 1-2 in grobe Streifen geschnittene (und gewaschene) Salatköpfe und etwas heißes Wasser hinzugeben, weich kochen lassen (dauert wirklich nicht lange), etwas Kokosmilch beimischen, pürieren und mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Beliebig variierbar (z. B. etwas frischen Spinat statt eines Salatkopfs nehmen, Zucchini statt Lauch, Kartoffel statt Kohlrabi oder auch mit den Gewürzen experimentieren.)

Und damit ihr mir auch wirklich glaubt, dass der Salat im Kochtopf landet, hier zum Abschluss ein Beweisfoto:



Montag, 28. April 2014

Buchweizen rot-grün


Voriges Wochenende habe ich knapp drei Tage am Balaton bei einem Yoga Retreat verbracht - meinem ersten! Ein wichtiger Bestandteil dieses Retreats war körperliche Entgiftung und daher entsprechendes Essen und Trinken. Im Paket enthalten war auch eine individuelle Ernährungsberatung und meine hat ergeben, dass ich mit höchster Wahrscheinlichkeit zu viel der guten (oder auch weniger guten) Candida-Bakterien habe. Die müssen wieder in's Gleichgewicht gebracht werden und da sie sich an jeglichem Süßen, Hefe & Gluten erfreuen, sind sehr sehr sehr (ich wiederhole SEHR, siehe Liste hier) viele Lebensmittel erst einmal für mich Tabu. Unter anderem mein heiß geliebter CousCous, meine ebenso heiß geliebte Pasta, sämtliche Hülsenfrüchte (Hummus!) und vieles mehr... Aber: Ich nehme die Herausforderung an und versuche nun ab heute, das, was ich noch essen kann, besser kennenzulernen und kreativ und schmackhaft zu verarbeiten. Als erstes auf der Liste: Buchweizen.

Directions:
1 Tasse Buchweizen in 2 Tassen Wasser weich kochen. Dazu erst aufkochen lassen und dann zugedeckt bei kleiner Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen. Viel frische gehackte Petersilie, Koriander und Rucola sowie in dünne Streifen geschnittene getrocknete Tomaten untermischen. Großzügig mit Gomasio, Nori-Flocken, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Zitrone abschmecken. Auf einem Teller parken und mit frischen Tomatenscheiben belegen.

Ich habe es heute als Hauptgericht gegessen, aber so kann mensch auch gut jegliche Getreidereste aufpeppen und verwerten - oder das Ganze als Beilage, mit einer großen Schüssel Salat, Bratlingen etc. essen.