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Mittwoch, 26. August 2015

Cremige grüne Pestonudeln


Projekt: überschüssigen, ultra-wuchernden und schon etwas bitteren Rucola aus dem Gartenbeet verwerten. Check. Extra-Plus: Daraus ein Gericht für das heutige Gartenfest zaubern.

Directions:
Aus viiiiel gewaschenem und trocken geschleudertem Rucola und Chashewnüssen, Salz, Pfeffer, Knoblauchzehen, 1/2-1 Chilischote (optional) und viiiiel Olivenöl ein Pesto mixen. Nudeln bissfest kochen (in meinem Fall Dinkel-Hörnchen) und in Pesto ertränken. Für den Frischefaktor noch ein paar gewürfelte frische Tomaten hinzufügen. 

Schmeckt warm und kalt.

Mittwoch, 19. August 2015

Fruchtige Tomatensuppe mit Oliven & Basilikum


Der Sommer brachte HITZE nach Österreich. Die mögen nicht alle Menschen so gerne, aber das Fruchtgemüse schon. Daher bekomme ich dieser Tage eine Meeenge Tomaten, Zucchini, Auberginen, Paprika & Co. vom lokalen solidarischen Landwirten meines Vertrauens - hoch lebe die GELA Ochsenherz, ihre lieben Mitarbeiter*innen und ihr fantastisches Gemüse! Da ich gerade nicht so viel Rohkost und auch nicht dauernd Salat essen mag und mir außerdem vorgenommen habe, meinen tollen Mixer endlich mal öfter zu verwenden, habe ich spontan etwas gekocht, was ich sonst nie koche: Tomatensuppe. Nun frage ich mich, warum ich eigentlich so selten Suppe und vor allem nie Tomatensuppe esse... das wird sich nach dem vollends gelungenen Experiment heute sicher ändern.


Directions:
Frische große Fleischtomaten kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser übergießen, kalt abschrecken und die Haut abziehen. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, die grob zerteilten gehäuteten Tomaten und Gemüsebrühe hinzufügen. Aufkochen und dann einige Minuten köcheln lassen. Entkernte schwarze Oliven und frische Basilikumblätter hinzufügen und alles pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Reisnudelsalat mit Zuckerschoten


Ein erneutes Zufallprodukt, das ebenso erneut der Leere meines Kühlschranks entsprungen ist. Schmeckt super frisch, aber auch durchgezogen nach einem Tag im Kühlschrank und ist außerdem (wie fast immer) gut mitzunehmen.

Directions:
Dünne Reisnudeln mit kochendem Wasser übergießen und darin ziehen lassen bis sie durch sind. Zuckerschoten potzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit klein gehacktem frischen Koriander und einer Marinade aus Sojasauce, geröstetem Sesamöl, Salz, Pfeffer, Gomasio, etwas Ahornsirup und Zitrone sowie mit den abgetropften Reisnudeln vermischen. Geröstete gesalzene Erdnüsse drüber und fertig. 
Passt ebenfalls sehr gut dazu: Gurke und Avocado.

Samstag, 23. Mai 2015

Reispapierröllchen


Als ich noch in Berlin wohnte, landeten meine Mutter und ich bei meinen Wienbesuchen regelmäßig (ungeplant, wohlgemerkt!) in einem kleinen Restaurant in einer Seitenstraße der Mariahilferstraße, wo wir stets Reispapierröllchen zu einer wachsenden Anzahl weißer Spritzer genossen. Nicht wenige interessante Familiengespräche fanden dort über Weißwein, Mineralwasser, Bohnenpastenklecksen und immer voller werdenden Aschenbechern statt, aber das sei hier nur am Rande bemerkt. Denn eigentlich geht es ja um die Reispapierröllchen, die mir furchtbar kompliziert selbst herzustellen schienen, weshalb ich es nicht nur nie versuchte, sondern überhaupt nicht daran dachte. Anfang des Monats nun war ich zur Hochzeit einer guten Freundin nach langer Zeit mal wieder in Disneyland und an dem Wochenende, das ich bei den Frischverheirateten verbrachte, schmissen diese einfach Gemüse im Wok zusammen und befüllten damit Reispapier. "Geht schnell, ist gesund und ur gut", sagte meine Freundin, "wir essen das sicher mehrmals in der Woche." Aha, dachte ich, könnte ich dann ja doch auch mal versuchen. Erst recht, wo ich doch zuhause ein paar Straßen weiter einen tollen Asien-Supermarkt habe. Gemacht, getan. Was soll ich sagen... erfordert zwar ein bissi Fingerspitzengefühl und Geduld, aber schwer ist es wirklich nicht. Und: Es lohnt sich allemal! 

Directions:
Frischen Tofu in Scheiben schneiden, trockentupen, salzen, pfeffern und in ausreichend Öl frittieren (das Öl muss sehr heiß sein, damit sich die Poren sofort verschließen und der Tofu knusprig und nicht fettig wird!). Bei Bedarf den fritittierten Tofu halbieren, damit er sich nachher besser rollen lässt. Eine Gurke halbieren und mit einem Löffel die Kerne entfernen, dann in dünne Stifte schneiden. Avocado schälen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Frühlingszwiebelgrün in schräge Stifte schneiden. Thai-Basilikum und frische Minze von den Stengeln zupfen. (Wenn ihr keine frischen Kräuter habt, lasst diese Variante am besten sein. Die Kräuter machen nämlich den einzigartigen Geschmack aus!) Grünen Salat waschen, trockentupfen und etwas auseinanderzupfen. Alles bereit legen.
Reispapier in einem Teller mit (kochend) heißem Wasser einweichen, dann auf einen weiteren Teller legen, nach Belieben mit Obigem Befüllen und einrollen. Mit oder ohne Sojasauce genießen. Dazu passen auch gesalzene Erdnüsse und Chilis (in der Sojasauce oder im Reispapierröllchen).

Samstag, 18. April 2015

Tomatig-scharfer Weißkrautsalat



Erneut ein totales Zufallprodukt, das nachts für den nächsten Morgen spontan anders als sonst fabriziert wurde, und sich als sehr gut erwiesen hat.

Directions:
Weißkraut fein reiben. (Wer möchte, kann auch noch ein paar geriebene Karotten dazutun, aber das Weißkraut sollte erheblich mehr sein.) Mit Tomatenmark und klein geschnittenen getrockneten Tomaten gut vermengen und mit Salz, ausreichend Cayennepfeffer (und mit ausreichend meine ich viel ;) und Olivenöl abschmecken. Zum Schluss die Masse mit klein geschnittenem Rucola mischen. Optional: Wal- oder andere Nüsse drüberstreuen oder unterheben.

Sonntag, 12. April 2015

Salbei-Fenchel aus dem Ofen mit zweierlei Kartoffelsalat


Fancy Titel, wa?! Ist aber ein sehr einfaches Gericht und sehr vielseitig - die Salate lassen sich aus übriggebliebenen gekochten Kartoffeln zaubern (Stichwort: Reste verwerten) und gut mitnehmen (Stichwort: Schraubglas). 

Directions:
Fenchelknolle im Ganzen in Scheiben schneiden, in eine Auflaufform legen, mit frischen Salbeiblättern und etwas Salz & (frisch gemahlenem) Pfeffer bestreuen, mit Olivenöl betreufeln und für ca. 20 Minuten in den heißen Ofen. Optional: ein paar Cocktailtomaten kurz vor Ende dazugeben. 

Für Salat #1 - im Bild links - in dünne Scheiben geschnittene gekochte Kartoffeln mit in feine Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln (alternativ: fein gehackte rote Zwiebel) und einer Marinade aus Salz, Pfeffer, Kürbiskernöl, Apfelessig, Distelöl (oder einem anderen Öl mit neutralem Geschmack) und Ahornsirup vermengen und dann Vogerlsalat untermischen. 

Für Salat #2 Kraut (ich hatte Weißkraut zuhause, Frühkraut geh aber auch) fein hobeln bzw. reiben und kalte gekochte Kartoffeln würfelig schneiden. Mit klein geschnittenem RucolaRadiesschen und gehackten Walnüssen vermengen und mit Salz, Pfeffer, Leinöl und Zitronensaft abschmecken.

Dienstag, 31. März 2015

Geröstete Chili-Kokos-Cashews


Von hier gestohlen und ein klitzekleines bisschen abgewandelt. Ein Himmlisch-scharf guter (Bier-)Snack :)

Directions:
2 EL Sriracha Sauce + 1 EL Ahornsirup + 1 TL (geröstete) Sesamkörner + 1 TL geröstetes Sesamöl + 1 TL Zitronen- oder Limettensaft + 1/2 TL Sojasauce + 1/2 Becher Kokosraspeln + 1 Becher Cashews --> alles mischen bis die Nüsse durchgängig mit der Sauce überzogen sind und für 10-15 Minuten im auf 160 Grad vorgewärmten Ofen auf Backpapier ausgestrichen rösten. Abkühlen lassen & knuspern.

Achtung: Verbrennt sehr schnell! (Ja, ich schreibe aus Erfahrung...)