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Mittwoch, 18. Februar 2015

Grünkern-Sellerie-Eintopf


Schon wieder ein Gericht, das aus der Not entstanden, zum x-ten Mal einen Teil der wöchentlichen Gemüselieferung schon tagelang in der Küche liegen zu haben und gleichzeitig zu wissen, dass mensch am nächsten Tag in der Arbeit etwas zu essen braucht. Und heraus kam ein Teller- bzw. Schraubglasgericht, das altbekannte gute Kombinationen (Grünkern, Zwiebel, Tomaten) mit einer neuen Komponente (Sellerie) bereichert. Wird wieder gemacht!

Directions:
In neutralem Öl klein geschnittene Zwiebel und Knoblauch anbraten. Grünkern (ca. eine Tasse) hinzugeben und mit anbraten bis es gut duftet. Dann Selleriewürfel hinzugeben und ebenfalls kurz mitbraten bevor das Ganze mit einer Dose geschälter Tomaten und ausreichend Gemüsebrühe abgelöscht wird. Hitze runterdrehen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Cayennepfeffer würzen und zugedeckt garen lassen bis der Grünkern und der Sellerie weich sind.

Ich habe das Gericht einfach so, also sozusagen als Eintopf gegessen. Es passt aber sicherlich auch hervorragend zu Reis oder Nudeln. Und frische gehackte Petersilie und ein Klacks Sojajoghurt gehen zu tomatigen Gerichten sowieso immer.

Montag, 9. Februar 2015

Ananas-Avocado-Salat mit Chili

 
Heute nachmittag habe ich eine Ananas vom Supermarkt durch das Wiener Schneegestöber nach Hause getragen und kam mir dabei etwas blöd vor.

Directions:
Ananas und Avocado - wichtig: beide müssen gut reif sein! - in mundgerechte Stücke schneiden. 1-2 getrocknete Chilis darüber streuen und mit Salz, Pfeffer, einem Spritzer Zitronensaft und Olivenöl abschmecken. Wer möchte, kann auch noch gewürfelten Räuchertofu dazugeben - in meinem Fall war das mein all-time-Favorit: Mandelsesamräuchertofu von Taifun.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Grünkohl-Kurkuma-Spaghetti


Spontankreation mit Grünkohl - im Moment eine meiner absoluten Lieblingsgemüsearten. Passend zur Jahreszeit ;-) Kurkuma kam rein, weil ich zu der Zeit ein bisschen mit einer Erkältung zu kämpfen hatte und Kurkuma entzündungshemmend wirkt. Ansonsten ist die Sauce kalt, d.h. das Gericht ist super easy & schnell zubereitete und macht dem Namen dieses Blogs damit hoffentlich alle Ehre.

Directions:
Grünkohl von seinen festen Stängeln schneiden und in mundgerechte Stücke zupfen/schneiden. Gut waschen und vor allem gut trocknen (ich habe eine fancy Salatschleuder, da geht das wunderbar) und in einer Schüssel mit 1-2 EL Olivenöl beträufeln. Damit der Grünkohl nicht so zäh ist, müsst ihr jetzt das Olivenöl mit den Fingern in die Grünkohlblätter "einmassieren". Das dauert nicht lange und ihr werdet sofort spüren, wie die Blätter geschmeidiger werden. Gewürfelten Räuchertofu (ich hatte wie so oft den wunderbaren Mandel-Sesam-Räuchertofu von Taifun) dazugeben und mit ordentlich Kurkuma, Salz, Gomasio, Pfeffer, ein bisschen Cayennepfeffer und noch mehr Olivenöl abschmecken. Bissfest gekochte und abgetropfte Spaghetti dazugeben, alles vermischen und am besten mit einer Portion Hefeflocken on top (optional) genießen.


Donnerstag, 11. Dezember 2014

Zupfbrot mit Basilikumpesto


Nach diesem Rezept. Einziger Unterschied: Statt 2 Bund/Töpfe frischen Basilikums habe ich einen Topf frisches und zwei Packerl tiefgekühltes Basilikum verwendet. Das Rezept ist watscheneinfach und ur lecker. Das einzige, was mensch braucht, ist ein bissi Zeit, damit der Teig gut gehen kann.

PS: Super Party-Mitbringsel! :)

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Lila CousCous


Oder: Rotkohl mal anders - roh, unkompliziert & schnell zubereitet.

Rezept gibt es morgen aus Berlin. Jetzt muss ich zum Nachtbus :)

Mittwoch, 26. November 2014

Spinatrisotto mit Schwarzwurzelsalat


Disclaimer: Beide Gerichte sind nur an die Originale angelehnt, wenngleich auch aus unterschiedlichen Gründen. Zum Einen hatte ich keinen Risottoreis zuhause (habe ich eigentlich nie, weil Risotto alles andere als ein typisches Gericht in meinem Alltag/meiner Küche ist) und zum Anderen war mir das ganze Schwarzwurzel Putzen, Schälen und Kochen sowieso schon zu mühsam, also habe ich für die Marinade einfach zusammengeschmissen, was mich an den von mir heiß geliebten, in Sauerrahm getränkten Heurigen-Schwarzwurzelsalat meiner Kindheit erinnert. Erstaunlicherweise hat das ganz gut funktioniert. Aber probiert selbst... :)

Directions:
Für das RISOTTO fein geschnittenen Knoblauch, Zwiebel und frischen Spinat in neutralem Öl anbraten, Reis hinzufügen, mitanbraten und dann nach und nach bzw. immer wieder mit Gemüsebrühe ablöschen & aufkochen bis der Reis gar und alles schön gatschig ist. Dazwischen gut umrühren nicht vergessen! Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskatnuss abschmecken und ordentlich Hefeflocken unterrühren.

Für den SALAT Schwarzwurzeln in Zitronenwasser legen und putzen, dann schälen (am besten mit Handschuhen, da stark abfärbender milchiger Saft austreten kann. Wenn mensch - wie ich - keine passenden Handschuhe hat, können die Hände auch einfach in kleine Plastiksackerl gesteckt werden ;). So vorbereitete Schwarzwurzeln in mundgerechte Stücke schneiden und ca. 20 Minuten in mit Zitrone versetztem Salzwasser bissfest garen. Abgießen, kalt abschrecken und mit einer Marinade aus Sojajoghurt, klein gehacktem Basilikum, Salz, Pfeffer und Olivenöl verrühren.

Samstag, 15. November 2014

Einhorn mit gelben Möhren & Endiviensalat


Okay, zugegeben, das (Ur-)Getreide, das ich meine, heißt nicht Einhorn, sondern Einkorn. Aber wäre es nicht cool, wenn es Einhorn hieße?! Habe jedenfalls heute das erste Mal damit gekocht, es ist wie Reis zuzubereiten, geht ziemlich schnell und ist leider ein bisschen pickig rausgekommen, aber das Problem hatte ich ja auch ziemlich lange mit Reis, also bin ich zuversichtlich, dass es das nächste Mal besser klappt.

Directions:
Gelbe Möhren in sehr feine (wer's schick will: schräge) Scheiben schneiden, mit Zwiebelringen und klein geschnittenem Knoblauch und mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und etwas Zitronensaft abgeschmeckt im Ofen grillen. 
Einkorn in die doppelte Menge leicht gesalzenes Wasser einrühren, 10-15 Minuten zugedeckt köcheln und dann noch mal 5-10 Minuten quellen lassen. Ich habe den (das?) fertige/n Einkorn noch mit Gomasio und etwas Sesamöl gewürzt. 
Klein geschnittenen Endiviensalat mit einer Marinade aus Agavendicksaft, Apfelessig, (süßem) Senf, Leinöl, Distelöl und Kürbiskernöl sowie Salz & Pfeffer marinieren.

Mein Urteil dieses spontan zusammengeworfenen, einfachen Gerichts:
eine erstaunlich gute Kombination!