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Dienstag, 1. März 2016

Selleriepüree mit Rosmarin-Röstzwiebel


Klingt aufregender als es ist. Nichtsdestotrotz ein solides (Mittag-)Essen.

Directions:
Sellerieknolle schälen, in Würfel schneiden (je kleiner, umso schneller sind sie durch) und mit (Salz-)Wasser bedeckt weich kochen. Das Kochwasser abgießen (aber auffangen, falls es später noch zum Erreichen der perfekten cremigen Konsistenz nötig ist) und die Selleriestücke mit Sojamilch, einem ordentlichen Stück Alsan und Salz, Pfeffer & frisch geriebener Muskatnuss zerstampfen oder mit dem Stabmixer pürieren. 
Für die Röstzwiebel (halbe) Zwiebelringe in ausreichend neutralem Öl gemeinsam mit getrocknetem Rosmarin schmoren. Gegen Ende hin mit etwas Mehl bestauben. Ggf. salzen. Geduldig sein bis die Zwiebel laaangsam laaangsam schön braun werden.

Bei mir gab's heute noch Salat dazu. Um wirklich satt zu werden - ich hatte heute nicht so großen Hunger - kann ich mir vorstellen, dass Grünkernlaibchen oder so etwas ähnliches gut dazu passen.

Montag, 21. Dezember 2015

Kichererbsen-Spinat-Laibchen mit Begleitung


Diesen schönen Teller gab's bei mir heute zum Abendessen. Nachschlag nicht abgebildet. Die Kichererbsen-Spinat-Laibchen hat Nina zubereitet, daher hab ich kein Rezept. Sorry, ich weiß, dass sie das spannendste auf dem Teller sind. Mir ist so etwas oft immer einfach zu aufwendig. Die Masse ist jedenfalls aus (Frühlings-)Zwiebel, gekochten Kichererbsen, frischem Spinat und einem Haufen Gewürze. Herausgeschmeckt habe ich vor allem den Zitronenabrieb, der den Laibchen eine schön intensive und überraschend fruchtige Note verleiht. Ich kann mir daher zum Beispiel auch vorstellen, dass frischer Koriander hervorragend dazu und daher hineinpassen würde. Die Begleitung bestand jedenfalls (weniger spektakulär was mein Repertoire betrifft) aus Salat mit Senf-Ahornsirip-Dressing, Walnüssen und geschroteten Leinsamen, sowie aus mit selbst gemachtem Chiliöl verfeinertem roten Quinoa.



Sonntag, 20. Dezember 2015

Kartoffel-Schwarzwurzel-Gemüse mit Semmelbrösel


Schwarzwurzel mal anders - knusprig-würzig. Dazu gab's Zuckerhutsalat so wie gestern. Das Kartoffel-Schwarzwurzel-Gemüse harmoniert ausgezeichnet mit dem Senfdressing des Salats.

Directions:
Schwarzwurzel mit dem Sparschäler schälen (Achtung! Handschuhe verwenden, sonst verklebt es euch so wie mir die Hände. Geht aber mit Zitronensaft wieder gut ab) und in reichlich Salzwasser mit einer Prise Zucker und einem Schuss Zitronensaft weich kochen. Dauert je nach Dicke der Wurzel ca. 20-30 Minuten. Derweil Kartoffeln schälen, mundgerecht schneiden, mit Wasser die Stärke ausspülen und dann knapp bedeckt und gesalzen mit zugedecktem Deckel gar kochen (-> Salzkartoffel). Semmelbrösel in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie duften und gut Farbe angenommen haben. Schwarzwurzel abseihen, in mundgerechte Stücke schneiden und zu den Kartoffeln geben. Wenn nötig, überschüssiges Wasser abgießen. Mit Alsan oder Olivenöl sowie frisch gemahlenem Pfeffer und Kräutern der Provénce abschmecken und mit den Semmelbröseln vermengen. Wenn nötig, nachsalzen.

Sonntag, 12. April 2015

Salbei-Fenchel aus dem Ofen mit zweierlei Kartoffelsalat


Fancy Titel, wa?! Ist aber ein sehr einfaches Gericht und sehr vielseitig - die Salate lassen sich aus übriggebliebenen gekochten Kartoffeln zaubern (Stichwort: Reste verwerten) und gut mitnehmen (Stichwort: Schraubglas). 

Directions:
Fenchelknolle im Ganzen in Scheiben schneiden, in eine Auflaufform legen, mit frischen Salbeiblättern und etwas Salz & (frisch gemahlenem) Pfeffer bestreuen, mit Olivenöl betreufeln und für ca. 20 Minuten in den heißen Ofen. Optional: ein paar Cocktailtomaten kurz vor Ende dazugeben. 

Für Salat #1 - im Bild links - in dünne Scheiben geschnittene gekochte Kartoffeln mit in feine Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln (alternativ: fein gehackte rote Zwiebel) und einer Marinade aus Salz, Pfeffer, Kürbiskernöl, Apfelessig, Distelöl (oder einem anderen Öl mit neutralem Geschmack) und Ahornsirup vermengen und dann Vogerlsalat untermischen. 

Für Salat #2 Kraut (ich hatte Weißkraut zuhause, Frühkraut geh aber auch) fein hobeln bzw. reiben und kalte gekochte Kartoffeln würfelig schneiden. Mit klein geschnittenem Rucola,  Radiesschen und gehackten Walnüssen vermengen und mit Salz, Pfeffer, Leinöl und Zitronensaft abschmecken.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Grünkern-Sellerie-Eintopf


Schon wieder ein Gericht, das aus der Not entstanden, zum x-ten Mal einen Teil der wöchentlichen Gemüselieferung schon tagelang in der Küche liegen zu haben und gleichzeitig zu wissen, dass mensch am nächsten Tag in der Arbeit etwas zu essen braucht. Und heraus kam ein Teller- bzw. Schraubglasgericht, das altbekannte gute Kombinationen (Grünkern, Zwiebel, Tomaten) mit einer neuen Komponente (Sellerie) bereichert. Wird wieder gemacht!

Directions:
In neutralem Öl klein geschnittene Zwiebel und Knoblauch anbraten. Grünkern (ca. eine Tasse) hinzugeben und mit anbraten bis es gut duftet. Dann Selleriewürfel hinzugeben und ebenfalls kurz mitbraten bevor das Ganze mit einer Dose geschälter Tomaten und ausreichend Gemüsebrühe abgelöscht wird. Hitze runterdrehen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Cayennepfeffer würzen und zugedeckt garen lassen bis der Grünkern und der Sellerie weich sind.

Ich habe das Gericht einfach so, also sozusagen als Eintopf gegessen. Es passt aber sicherlich auch hervorragend zu Reis oder Nudeln. Und frische gehackte Petersilie und ein Klacks Sojajoghurt gehen zu tomatigen Gerichten sowieso immer.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Lila CousCous


Oder: Rotkohl mal anders - roh, unkompliziert & schnell zubereitet.

Rezept gibt es morgen aus Berlin. Jetzt muss ich zum Nachtbus :)

Mittwoch, 26. November 2014

Spinatrisotto mit Schwarzwurzelsalat


Disclaimer: Beide Gerichte sind nur an die Originale angelehnt, wenngleich auch aus unterschiedlichen Gründen. Zum Einen hatte ich keinen Risottoreis zuhause (habe ich eigentlich nie, weil Risotto alles andere als ein typisches Gericht in meinem Alltag/meiner Küche ist) und zum Anderen war mir das ganze Schwarzwurzel Putzen, Schälen und Kochen sowieso schon zu mühsam, also habe ich für die Marinade einfach zusammengeschmissen, was mich an den von mir heiß geliebten, in Sauerrahm getränkten Heurigen-Schwarzwurzelsalat meiner Kindheit erinnert. Erstaunlicherweise hat das ganz gut funktioniert. Aber probiert selbst... :)

Directions:
Für das RISOTTO fein geschnittenen Knoblauch, Zwiebel und frischen Spinat in neutralem Öl anbraten, Reis hinzufügen, mitanbraten und dann nach und nach bzw. immer wieder mit Gemüsebrühe ablöschen & aufkochen bis der Reis gar und alles schön gatschig ist. Dazwischen gut umrühren nicht vergessen! Mit Salz, Pfeffer und frisch geriebenem Muskatnuss abschmecken und ordentlich Hefeflocken unterrühren.

Für den SALAT Schwarzwurzeln in Zitronenwasser legen und putzen, dann schälen (am besten mit Handschuhen, da stark abfärbender milchiger Saft austreten kann. Wenn mensch - wie ich - keine passenden Handschuhe hat, können die Hände auch einfach in kleine Plastiksackerl gesteckt werden ;). So vorbereitete Schwarzwurzeln in mundgerechte Stücke schneiden und ca. 20 Minuten in mit Zitrone versetztem Salzwasser bissfest garen. Abgießen, kalt abschrecken und mit einer Marinade aus Sojajoghurt, klein gehacktem Basilikum, Salz, Pfeffer und Olivenöl verrühren.

Samstag, 15. November 2014

Einhorn mit gelben Möhren & Endiviensalat


Okay, zugegeben, das (Ur-)Getreide, das ich meine, heißt nicht Einhorn, sondern Einkorn. Aber wäre es nicht cool, wenn es Einhorn hieße?! Habe jedenfalls heute das erste Mal damit gekocht, es ist wie Reis zuzubereiten, geht ziemlich schnell und ist leider ein bisschen pickig rausgekommen, aber das Problem hatte ich ja auch ziemlich lange mit Reis, also bin ich zuversichtlich, dass es das nächste Mal besser klappt.

Directions:
Gelbe Möhren in sehr feine (wer's schick will: schräge) Scheiben schneiden, mit Zwiebelringen und klein geschnittenem Knoblauch und mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und etwas Zitronensaft abgeschmeckt im Ofen grillen. 
Einkorn in die doppelte Menge leicht gesalzenes Wasser einrühren, 10-15 Minuten zugedeckt köcheln und dann noch mal 5-10 Minuten quellen lassen. Ich habe den (das?) fertige/n Einkorn noch mit Gomasio und etwas Sesamöl gewürzt. 
Klein geschnittenen Endiviensalat mit einer Marinade aus Agavendicksaft, Apfelessig, (süßem) Senf, Leinöl, Distelöl und Kürbiskernöl sowie Salz & Pfeffer marinieren.

Mein Urteil dieses spontan zusammengeworfenen, einfachen Gerichts:
eine erstaunlich gute Kombination!

Freitag, 10. Oktober 2014

Wurzelgemüse-Ratatouille mit Bulgur


Wichtig: das Ratatouille etwas länger (mind. 10-15 Minuten) einkochen lassen, damit sich der Geschmack intensiviert - gilt übrigens für sämtliche Tomatensoucen, die kräftig schmecken sollen.

Directions:
Info vorab: Jegliches Gemüse in sehr kleine Würfel schneiden!
Zwiebel, Knoblauch und Lauch in neutralem Öl anbraten, dann Fenchel, Sellerie und verschiedene Möhren (gelb, orange, violett) hinzugeben, gut anbraten. Mit (Kräuter-)Salz, Pfeffer, frischem Oregano und getrocknetem Rosmarin und Thymian abschmecken. Mit einem Schuss (trockenem) Rotwein ablöschen, ausreichend passierte Tomaten und mundgerecht geschnittene Fisolen hinzufügen und das Ratatouille zugedeckt mind. 10-15 Minuten einkochen lassen (siehe oben).

Dazu gab es Bulgur, grünen Salat und unschlagbar guten Joghurtkräuterdip. Und Rotwein natürlich ;-)

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Fisolen in Hafersahnesoße


Ich finde kein schönes österreichisches Wort für Hafersahne und das wurmt mich. Haferobers? Klingt irgendwie blöd. Vorschläge anyone?

Directions:
Zwiebel in halben Ringen und in feine Scheiben geschnittenen Knoblauch in neutralem Öl anbraten, geputzte und bei Bedarf gekürzte Fisolen (und ich habe hier auch noch eine halbe Fenchelknolle dazugeschmissen) dazugeben und kurz mitschmoren. Mit Hafersahne (ich die von Oatley genommen und bin richtig begeistert, wie gut die ist) ablöschen und nach dem Würzen mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuß noch ein paar Minuten "einkochen" lassen.

Bei mir gab es dazu Reis und obendrüber (wie so oft) frisch gehackte Petersilie und ich könnte mir die Finger lecken so gut war das.

Sonntag, 7. September 2014

Fencheljoghurtdip mit Kartoffeln, Sellerie & Räuchertofu


Auch hervorragend, wenn alles miteinander vermischt wird - was ich gleich nach dem Fotografieren (hauptsächlich aus Ess- bzw. Besteck-Faulheit) gemacht habe. Ergibt so eine Art cremigen Kartoffel-Selleriesalat mit unerwartetem Fenchelkick. Der (rohe) Fenchel war übrigens vom Mittagessen übrig und die gekochten Kartoffeln können ruhig auch vom Vortag sein.

Directions: 
Sellerieknolle(n) und Kartoffeln schälen, in kleine mundgerechte Stücke schneiden und mit kaltem Wasser abspülen bzw. waschen. In einem Topf knapp mit Wasser bedeckt und gesalzen zugedeckt weich kochen lassen. (Geht ausgesprochen schnell). Für den Dip sehr fein geschnittenen rohen Fenchel und (eine) rote Zwiebel und frische gehackte Petersilie mit Sojajoghurt verrühren. Mit Salz, Pfeffer, gemischten getrockneten Kräutern (am besten "Kräuter der Provence" oder "Italienische Kräuter") und einem Schuss Leinöl abschmecken. Auf dem Teller Räuchertofuwürfel über das Kartoffelselleriegemüse streuen und mit einem fetten Klacks Dip servieren. Können auch gerne zwei sein :)

Samstag, 16. August 2014

Fisolen-Seitan-Gemüse


Von meiner allerliebsten älteren Schwester abgeschaut, die mich mit dem Gericht bekocht hat. Merci, Schwester!

Directions:
Klein geschnittene Zwiebel und Knoblauch in Kokos- oder Sesamöl anschwitzen, mundgerechte Seitanstücke hinzugeben und kurz mitbraten. Dann geputzt, gewaschene und ggf. gekürzte Fisolen hinzufügen, mit Sojasauce und Limettensaft ablöschen und mit grüner Currypaste abschmecken - ich nehme immer fertige thailändische, aber Vorsicht: oft ist Schrimpspaste enthalten, also vorher nachfragen und sichergehen, dass die Paste vegan ist. ((Als Alternative zur fertigen Currypaste kann auch eine kleine frische rote Chili mitverarbeitet werden.) Das Gemüse garen lassen bis die Fisolen durch aber noch knackig sind. Ganz zum Schluss Paprikastreifen hinzufügen und noch maximal 3 Minuten mitgaren. Vor dem Servieren mit frischem gehacktem Koriander bestreuen oder diesen unterheben.

(Mit im Bild: roter Quinoa als Beilage.)

Freitag, 18. Juli 2014

"Bauernfrühstück"


Mit gebratenen Kartoffeln aus kalten gekochten Kartoffeln vom Vortag & Zwiebel, Senf, Salat, Gurken, Tomaten, Paprika und Oliventofu. Geht locker auch als Mittag- oder Abendessen durch :)

Mittwoch, 25. Juni 2014

Buchweizennudeln mit Fenchel & Oliventofu


Aus gesundheitlichen Gründen darf ich seit einigen Wochen erst einmal kein Gluten mehr essen. Das hieß natürlich auch - neben Brot & Co - Abschied von meinen heiß geliebten Nudeln nehmen. (Dass ich Nudeln heiß liebe und sie bis vor Kurzem sehr oft auf meinem Teller landeten, davon zeugt ja unter anderem das ihnen eigens gewidmete Schlagwort auf diesem Blog.) Anfang war das schwer und auch einigermaßen frustrierend, aber ich habe mich daran gewöhnt - und finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell und (rückblickend) einfach bestimmte Ent_Wöhnungen dann doch sind... Nun hat mein lieber Freund mir diese Woche Buchweizennudeln gebracht. Sind zwar eine äußerst pickige Angelegenheit und teuer noch dazu, aber ich habe mich gefreut. Und ab und zu ist so ein Ersatz, auch wenn er vom Original weit entfernt ist, doch ganz nett. In diesem Gericht habe ich die Reste, d.h. einen kalten Buchweizennudelklumpen von gestern verwertet.

Directions:
Klein geschnittene Zwiebeln und Knoblauch in neutralem Öl anbraten, ebenfalls klein geschnittenen Fenchel dazugeben und eine Weile mitschmoren. Dann gewürfelten Oliventofu hinzufügen. Wenn dieser einigermaßen kross angebraten ist, die Nudelreste dazukippen und ordentlich mitanbraten (sonst werden sie nicht warm und schmecken nach nix). Gewürzt habe ich ganz fad/ klassisch nur mit Salz & Pfeffer und Olivenöl.

Der Brumm (Freund) hat gestern noch einen veganen Parmesan aus Cashewnüssen (gemahlen), Meersalz, Gomasio und Paprikapulver für uns zusammengeschmissen, genauer gesagt gemixt, der sich nicht nur optisch sehr gut über sämtlichen Nudel_teller_gerichten - auch diesem hier - tut.

Montag, 28. April 2014

Buchweizen rot-grün


Voriges Wochenende habe ich knapp drei Tage am Balaton bei einem Yoga Retreat verbracht - meinem ersten! Ein wichtiger Bestandteil dieses Retreats war körperliche Entgiftung und daher entsprechendes Essen und Trinken. Im Paket enthalten war auch eine individuelle Ernährungsberatung und meine hat ergeben, dass ich mit höchster Wahrscheinlichkeit zu viel der guten (oder auch weniger guten) Candida-Bakterien habe. Die müssen wieder in's Gleichgewicht gebracht werden und da sie sich an jeglichem Süßen, Hefe & Gluten erfreuen, sind sehr sehr sehr (ich wiederhole SEHR, siehe Liste hier) viele Lebensmittel erst einmal für mich Tabu. Unter anderem mein heiß geliebter CousCous, meine ebenso heiß geliebte Pasta, sämtliche Hülsenfrüchte (Hummus!) und vieles mehr... Aber: Ich nehme die Herausforderung an und versuche nun ab heute, das, was ich noch essen kann, besser kennenzulernen und kreativ und schmackhaft zu verarbeiten. Als erstes auf der Liste: Buchweizen.

Directions:
1 Tasse Buchweizen in 2 Tassen Wasser weich kochen. Dazu erst aufkochen lassen und dann zugedeckt bei kleiner Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen. Viel frische gehackte Petersilie, Koriander und Rucola sowie in dünne Streifen geschnittene getrocknete Tomaten untermischen. Großzügig mit Gomasio, Nori-Flocken, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Zitrone abschmecken. Auf einem Teller parken und mit frischen Tomatenscheiben belegen.

Ich habe es heute als Hauptgericht gegessen, aber so kann mensch auch gut jegliche Getreidereste aufpeppen und verwerten - oder das Ganze als Beilage, mit einer großen Schüssel Salat, Bratlingen etc. essen.

Samstag, 11. Januar 2014

Kartoffeln in scharfer Kokosmilch


Okay, das Foto ist besch... Das tut mir leid, aber sobald es draußen nicht mehr hell ist, krieg ich mit meiner Kamera keine guten Fotos in meiner gelblichtigen Wohnung hin. Nun, vielleicht lerne ich das noch oder aber auch nicht und dann müssen die guten Fotos halt bis zum Sommer warten, wo es zu Abendessenszeiten auch noch hell draußen ist. Hach, Sommer...

Directions:
Geschälte Kartoffelspalten in neutralem Öl anbraten, nach einiger Zeit 2-3 kleine getrocknete rote Chili dazubröseln und kurz mitbraten, dann klein geschnittene Zwiebeln, Knoblauch und frischen Ingwer hinzufügen. Nach ein paar weiteren Minuten kommen scharfe grüne Paprikastreifen und dünne Lauchringe dazu. Wenn's dann schon schön zischt, so viel Kokosmilch hinzugießen, dass der Pfannen-/Wokinhalt bedeckt ist. Salz und ordentlich Pfeffer rein, Deckel drauf, Hitze runter und blubbern lassen, bis die Kartoffeln fast durch sind. Dann erst gestiftelte Karotten und rote Paprika hinzugeben. So bleiben die nämlich noch schön knackig. Wer mag kann an dieser Stelle auch noch einmal ein paar Scheiben Ingwer und/oder ein paar scharfe Paprikastreifen dazugeben. Noch kurz mitköcheln lassen und fertig!

Vor dem Servieren mit Frühligszwiebelringen und/oder frischem Koriander oder Basilikum bestreuen und mit ein bisschen Zitrone beträufeln.

Passt gut dazu, misslingt mir aber immer: Reis. Keine Ahnung, warum, aber ich bin einfach die schlechteste Reisköchin der Welt. Daher hab ich ihn im Bild oben auch schön unter den Kartoffeln versteckt ;-)

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Grünkern-Gemüsepfanne


Weil mir die fast aufgebrauchte Grünkernpackung, die seit Ewigkeiten bei mir im Küchenschrank steht, auf die Nerven ging. Und weil ich eh viel zu selten Grünkern esse.

Directions:
Klein geschnittene Zwiebel und Knoblauch in neutralem Öl anschwitzen. Zuerst Grünkernkörner und nach ein paar Minuten klein geschnittene Kartoffel dazugeben und mitrösten. Mit 1-2 getrockneten Chilischoten und 1-2 EL Paprikapulver abschmecken (ich hab von meiner Mitbewohnerin irgendein spezielles ungarisches Paprikapulver bekommen, das wie irgendwas zwischen edelsüß und scharf schmeckt. Funktioniert bestimmt mit beidem, wenn mensch gerade nicht in Ungarn oder von gutem ungarischen Paprikapulver umgeben ist). Wenn es richtig schön zischt, mit ausreichend Gemüsebrühe ablöschen, Deckel drauf, Hitze runterdrehen und etwa 10-15 Minuten köcheln, bis der Grünkern durch, aber noch bissfest ist (passiert meist eh von selbst, da das gute Korn nicht zum Zerfallen neigt). Jetzt mundgerecht geschnittenes Gemüse nach Wahl und Verfügbarkeit hinzugeben - ich hatte Karotten, Brokkoli und Weißkohl -, Hitze nochmal kurz raufdrehen, bei Bedarf salzen, pfeffern, und fertig.

Gut darüber: frische, gehackte Petersilie.
Gut dazu: Sojajoghurt.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Couscous und Blattkohl mit Walnusstouch


Endlich wieder Grünzeug. Frisches. Nachdem ich dank Semesterendestress tagelang nur als Bibliothekszombie existiert und mich dementsprechend (schlecht) ernährt habe, habe ich heute auf halben Weg zur Uni einen Zwischenstopp beim sonntäglichen Biomarkt im Szimpla Kert eingelegt und mich mit frischem grünen Gemüse eingedeckt, um auch die kommende Woche als Bibliothekszombie zu überleben. Großartige Idee. Das Gemüse habe ich übrigens dann sogleich mit in die Uni geschleppt, allerdings habe ich es beim Portier gelassen, weil es da erheblich kälter ist als in der amerikanisch-überhitzten Bibliothek, wo ich heute - Sonntag! - dann auch brav meine acht Stunden verbracht habe, bevor ich mir endlich zuhause dieses schnelle Gericht mit nussigem Touch gegönnt habe. Die Welt und die kommende Woche sehen schon wieder viel besser aus...

Directions:
Klein geschnittene Zwiebel und Knoblauch in neutralem Öl anschwitzen, den grob in Streifen geschnittenen grünen Blattkohl (ich habe die Hälfte eines mittelgroßen Kopfes für mich alleine verwertet) dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und vor sich hin schmoren lassen, bis er gar ist, aber noch Biss hat (geht recht schnell). Eventuell ein Stückchen Alsan-Margarine hinzugeben. Den Couscous zusammen mit Berberitzen und Rosinen in eine Schüssel geben, mit heißem Wasser übergießen und quellen lassen. Ausreichend salzen und pfeffern, ein Stückchen Alsan unterheben und dann mit 2-3 EL Walnussöl abschmecken. Vor dem Servieren über den Couscous und das Gemüse Walnüsse mit den Fingern zerbröseln.

Ich habe nachher noch einen Klacks Apfelmusdazugegeben, weil es in der Nähe stand, bin mir aber nicht sicher, was ich von der Kombination halte. Ohne ist es aber auf jeden Fall total lecker mit dem knackigen grünen Gemüse, das eher einen herben Geschmack hat, dem süßlichen Couscous und dem dezenten, aber dennoch merklichen Walnussaroma.


Mittwoch, 30. Oktober 2013

Lauchgemüse mit Grünkernlaibchen




Mein heutiges Mittagessen war das Ergebnis aus Biokistl-von-letzter-Woche-Restln (Lauch) und offene-Sachen-im-Kühlschrank-Aufbrauchen (Grünkernlaibchen von SPAR Veggie).

Directions:
Eine große oder mehrere kleine Stangen Lauch sowie ein bis zwei Karotten in Scheiben schneiden. Grobe gewürfelte Zwiebeln und Knoblauchzehen in neutralem Öl anschwitzen, Lauchringe hinzugeben. Kräftig anbraten, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem Schuss Sojasauce ablöschen. Dann eine Dose geschälter Tomaten dazugeben und weiterköcheln lassen, bis alles gar und schön gatschig ist.
Grünkernlaibchen (kann mensch auch selbst machen) kross anbraten. Dazu ein Klacks Sojajoghurt und, was sonst, Senf (nicht im Bild).

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Vleischkäse mit Mini-Kartoffeln und rotem Rohkostsalat


Bei den Billa und Merkur Supermärkten im heimatlichen Ösi-Land gibt es einen rein pflanzlichen Leberkäse der Rewe-Eigenmarke vegavita zu kaufen. Das Wort Leberkäse an sich finde ich ziemlich widerlich, dass die vegane Version Vleischkäse heißt, macht die Sache nicht besser, aber ich bin ja sowieso eine Skeptikerin was sämtliche Fleischersatz-Produkte angeht. Da ich am vergangenen Wochenende nun aber alles Verderbliche aus unserer gemeinsamen Wiener Wohnung entfernen musste, weil auch mein Freund noch einmal für ein paar Monate im Ausland weilt, habe ich den Vleischkäse kurzerhand eingesteckt und nach Budapest mitgenommen. Heute mittag ist er dann in obiger Begleitung in meinem Magen gelandet.

Directions:
Mini-Kartoffeln gut abbürsten und waschen, weich kochen. Vor dem Servieren die noch heißen Kartoffeln aufschneiden, mit ein paar Alsana-Flocken und einem Gemisch aus frischer gehackter Petersilie, klein geschnittenen getrockneten Tomaten, Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer versehen. Der Salat ist eine kleine Abwandlung des rosaroten Rohkosttellers, indem ich frische, das heißt rohe Rote Rüben anstatt abgepackter verwendet und zusätzlich Sprossen hinzugefügt habe. Und der gute Leberkäse/Vleischkäse? Wird einfach in Öl gebraten. Dazu gab's dann noch zweierlei Senf und Ketchup.