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Dienstag, 17. November 2015

Muschelnudeln mit Kardy und Rucola


Kar- was? Oh, die Überraschungen der Gemüsekiste... Kardy! Auch Cardy geschrieben oder Gemüseartischocke genannt. Und damit ist eigentlich auch schon das Wesentlichste erklärt, nämlich der Geschmack. Abgesehen davon, dass der/die/das Kardy eher neutral schmeckt, mensch könnte auch etwas böser fad sagen, aber gleichzeitig leicht an Artischocke erinnert, sieht er/sie/es ziemlich witzig aus, weil zu den Distelgewächsen gehörend: ursprünglich stachelig bekam ich die langen borstigen Stengel bereits ohne Stacheln geliefert, jedoch mussten wie beim Rhabarber die Fasern abgezogen werden. Da das nicht so gut funktioniert hat, habe ich die Stiele einfach mit einem Sparschäler von der äußersten Schicht befreit. So ungefähr sahen sie bei der Lieferung aus. Vor dem Kochen ähneln sie dann eher unspektakulär nackerten Stangensellerie.

Directions:
Kardy schälen, in fingerbreite Stücke schneiden und in reichlich Salzwasser mit einem Schuss (Apfel-)Essig ca. 20-30 Minuten gar köcheln. In der Zwischenzeit (Muschel-)Nudeln bissfest kochen und Rucola waschen und fein hacken. Alles mischen und mit veganer Butter/Olivenöl, einem Spritzer Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Hefeflocken abschmecken.
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Ursprünglich wollte ich den Kardy mit Reis machen und ein bisschen ausgeklügelter würzen. Aus Zeitgründen ist das leider nichts geworden, aber ich glaube dennoch, dass sein Geschmack besser mit Reis und beispielsweise einer weißen cremigen Sauce aus Hafercuisine oder Cashewcreme harmoniert.

Mittwoch, 26. August 2015

Cremige grüne Pestonudeln


Projekt: überschüssigen, ultra-wuchernden und schon etwas bitteren Rucola aus dem Gartenbeet verwerten. Check. Extra-Plus: Daraus ein Gericht für das heutige Gartenfest zaubern.

Directions:
Aus viiiiel gewaschenem und trocken geschleudertem Rucola und Chashewnüssen, Salz, Pfeffer, Knoblauchzehen, 1/2-1 Chilischote (optional) und viiiiel Olivenöl ein Pesto mixen. Nudeln bissfest kochen (in meinem Fall Dinkel-Hörnchen) und in Pesto ertränken. Für den Frischefaktor noch ein paar gewürfelte frische Tomaten hinzufügen. 

Schmeckt warm und kalt.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Grünkohl-Kurkuma-Spaghetti


Spontankreation mit Grünkohl - im Moment eine meiner absoluten Lieblingsgemüsearten. Passend zur Jahreszeit ;-) Kurkuma kam rein, weil ich zu der Zeit ein bisschen mit einer Erkältung zu kämpfen hatte und Kurkuma entzündungshemmend wirkt. Ansonsten ist die Sauce kalt, d.h. das Gericht ist super easy & schnell zubereitete und macht dem Namen dieses Blogs damit hoffentlich alle Ehre.

Directions:
Grünkohl von seinen festen Stängeln schneiden und in mundgerechte Stücke zupfen/schneiden. Gut waschen und vor allem gut trocknen (ich habe eine fancy Salatschleuder, da geht das wunderbar) und in einer Schüssel mit 1-2 EL Olivenöl beträufeln. Damit der Grünkohl nicht so zäh ist, müsst ihr jetzt das Olivenöl mit den Fingern in die Grünkohlblätter "einmassieren". Das dauert nicht lange und ihr werdet sofort spüren, wie die Blätter geschmeidiger werden. Gewürfelten Räuchertofu (ich hatte wie so oft den wunderbaren Mandel-Sesam-Räuchertofu von Taifun) dazugeben und mit ordentlich Kurkuma, Salz, Gomasio, Pfeffer, ein bisschen Cayennepfeffer und noch mehr Olivenöl abschmecken. Bissfest gekochte und abgetropfte Spaghetti dazugeben, alles vermischen und am besten mit einer Portion Hefeflocken on top (optional) genießen.


Mittwoch, 25. Juni 2014

Buchweizennudeln mit Fenchel & Oliventofu


Aus gesundheitlichen Gründen darf ich seit einigen Wochen erst einmal kein Gluten mehr essen. Das hieß natürlich auch - neben Brot & Co - Abschied von meinen heiß geliebten Nudeln nehmen. (Dass ich Nudeln heiß liebe und sie bis vor Kurzem sehr oft auf meinem Teller landeten, davon zeugt ja unter anderem das ihnen eigens gewidmete Schlagwort auf diesem Blog.) Anfang war das schwer und auch einigermaßen frustrierend, aber ich habe mich daran gewöhnt - und finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell und (rückblickend) einfach bestimmte Ent_Wöhnungen dann doch sind... Nun hat mein lieber Freund mir diese Woche Buchweizennudeln gebracht. Sind zwar eine äußerst pickige Angelegenheit und teuer noch dazu, aber ich habe mich gefreut. Und ab und zu ist so ein Ersatz, auch wenn er vom Original weit entfernt ist, doch ganz nett. In diesem Gericht habe ich die Reste, d.h. einen kalten Buchweizennudelklumpen von gestern verwertet.

Directions:
Klein geschnittene Zwiebeln und Knoblauch in neutralem Öl anbraten, ebenfalls klein geschnittenen Fenchel dazugeben und eine Weile mitschmoren. Dann gewürfelten Oliventofu hinzufügen. Wenn dieser einigermaßen kross angebraten ist, die Nudelreste dazukippen und ordentlich mitanbraten (sonst werden sie nicht warm und schmecken nach nix). Gewürzt habe ich ganz fad/ klassisch nur mit Salz & Pfeffer und Olivenöl.

Der Brumm (Freund) hat gestern noch einen veganen Parmesan aus Cashewnüssen (gemahlen), Meersalz, Gomasio und Paprikapulver für uns zusammengeschmissen, genauer gesagt gemixt, der sich nicht nur optisch sehr gut über sämtlichen Nudel_teller_gerichten - auch diesem hier - tut.

Sonntag, 16. Februar 2014

Notnudeln


Wochenende. Mittags nach 5 Stunden post-Tanz-Schlaf aufgewacht. Hungrig, hungover, Bock auf was Deftiges, nichts im Kühlschrank. Und dann doch noch erfolgreich ein für die Umstände äußerst passables (und so noch nie gekochtes) Essen herbeigezaubert. In 20 Minuten. Top.

Directions:
Kochendes Wasser über eine kleine Schüssel TK-Erbsen gießen. Sesamkörner ohne Öl in einer beschichteten Pfanne anrösten. Wenn er lustig rumspringt, leicht gebräunt ist und lecker riecht, raus aus der Pfanne und beseite stellen. In neutralem Öl (halbe) rote Zwiebelringe anbraten, klein geschnittene Karotten und kurz darauf abgegossene Erbsen hinzugeben. Mit Sojasauce ablöschen, evtl. zusätzlich mit Salz & Pfeffer abschmecken. Wenn's gar ist - am besten aber noch ein bisschen knackig - die Sesamkörner und bissfest gekochte Pasta untermischen.

Donnerstag, 28. November 2013

Krautfleckerln


Nur dass ich keine Fleckerl hatte und daher Penne nehmen musste.
Lecker, schnell und billig war's trotzdem.

Directions:
Ausreichend Zwiebeln in neutralem Öl anschwitzen, grob geschnittenen Weißkohl dazugeben, salzen und ordentlich pfeffern und dann die gekochten, abgetropften Nudeln (auch gerne kalte Reste vom Vorabend!) zum Schluss mit anbraten. Passt wunderbar dazu: Sojasauerrahm oder Sojajoghurt.


Dienstag, 24. September 2013

Budapasta


Vor 3 Wochen bin ich für ein Austauschsemester nach Budapest gezogen. Was kauft mensch so in einem - übrigens zu einer deutschen Kette gehörenden - Supermarkt ums Eck von der neuen Budapester Behausung? - Paprika natürlich. Was auch sonst?! Aber Achtung: Dieser ist hier nicht so unschuldig, wie er aussieht. Glücklicherweise kam meine Mitbewohnerin gerade vorbei, als ich nach dem Einkauf fröhlich eine große Portion grünen Spitzpaprika (zumindest dachte ich das) in den Salat schnippelte und hielt mich mit einem durchdringenden Blick und bedachtsam gewählten Worten davon ab, alles in die Schüssel zu schmeißen. Köszönöm szépen, Lidia. Besser als in Salat macht sich der scharfe Paprika mit milden Genossen als Pastasauce.

Directions:
Halbe Zwiebelringe, und ggf. dünne Knoblauchschneiben, in neutralem Öl anschwitzen. In halbe oder ganze Ringe geschnittene gelb-rot-orange (milde) Spitzpaprika sowie eine halbe oder eine scharfe Paprikaschote hinzufügen und einige Minuten mitbraten. Mit einer Ladung Dosentomaten überschütten, bei Bedarf noch etwas Tomatenmark hinzugeben, mit Salz, Pfeffer und süßem sowie scharfem Paprikapulver abschmecken. Etwas einköcheln lassen und dann auf einen Berg frisch gekochter Nudeln löffeln und ein bisschen kulinarisches Ungarn genießen.

More to follow.

Sonntag, 8. September 2013

Pesto vom Selleriegrün


Grünes Pesto - klar, kennen (und lieben) wir alle. Aber vom Selleriegrün?! Geht das überhaupt? Und, viel wichtiger, schmeckt das? So ungefähr war meine erste Reaktion, als ich den Rezeptvorschlag meines Bio-Kistls fand, das vorschlug, die sattgrünen, kräftigen Sellerieblätter zu einem Pesto zu verarbeiten. Nun gut, da ich sowieso keine bessere Idee dafür hatte und neugierig war, veränderte und veganisierte ich das Rezept ein bisschen und voilá: meine Liebe zu Selleriegrünpesto war geboren.

Directions:
Ausreichend Selleriegrün von einer Knolle klein schneiden. In ein hohes Gefäß geben und 50g Cashewnüsse, 50g Kürbiskerne, Salz, Pfeffer und ausreichend Olivenöl hinzufügen. Mit dem Stabmixer pürieren und ggf. mehr Olivenöl zuführen (ich habe auch noch 1-2 EL Kürbiskernöl hinzugefügt, finde aber nicht, dass mensch es herausschmeckt) bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Unter einer Schicht Olivenöl in einem luftdichten Gefäß hält es sich im Kühlschrank eine ganze Weile.

Sonntag, 28. Juli 2013

Dinkelnudeln mit Zucchinipampe


Die Zucchini kommen mal wieder frisch aus dem eigenen Gartenbeet - und das schmeckt mensch auch. (Hab das gleiche Gericht letzte Woche mit einer Zucchini aus der Bio-Kiste gemacht und es war weniger zucchinig - bilden ich und mein Gaumen uns zumindest ein...) Wer keine Dinkelnudeln mag - ich dachte bis vor Kurzem, genauer gesagt bis vor diesem Tellergericht, ich gehöre dazu - kann natürlich auch Hartweizengrießnudeln nehmen. Ich empfehle spiralförmige, aber selbstverständlich ist das wie immer kein Muss.

Directions:
Dinkelspiralnudeln bissfest (!) kochen. Klein geschnittene Zwiebeln und Knoblauch mit reichlich frischem Rosmarin in neutralem Üflanzenöl andünsten (wer keinen frischen hat, nimmt getrockneten & jegliche andere "italienischen Kräuter" ob frisch, getrocknet oder aus dem Tiefkühlfach sind auch immer willkommen). Geraspelte Zucchini hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf etwas niedrig gedrehter Hitze weich und durch werden lassen. Nudeln abgießen und mit der Zucchinipampe und ausreichend gutem Olivenöl mischen.

Ich bestreue die Nudeln vor dem Essen gerne noch mit Gomasio und ein wenig Hefeflocken.

Montag, 17. Dezember 2012

Tomaten-Petersilie-Gemisch


Schnell gemacht, super vielseitig und ziemlich international: Lecker pur auf's Brot, als Klacks auf Hummus, als schnelle Pasta Sauce.

Directions:
Tomaten so klein wie möglich würfeln, mindestens einen Bund frische Petersilie  (für eine klassischere Version frischen Basilikum nehmen, für eine aufregendere Koriander) so fein wie möglich hacken. Mit genug gutem Olivenöl, Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Sonntag, 26. August 2012

Kräuternudeln


Eine gute Verwertungsidee für sämtliche (angefangenen) Kräuterbünde und -reste, die im Kühlschrank oder auf dem Fensterbrett zu verderben oder verdorren drohen. Und wie immer: geht schnell, lässt sich gut vorbereiten und transportieren.

Directions:
Alles an Koriander, Minze, Petersilie & Co, was gerade da ist und weg muss, kleinstmöglichst hacken und in einer großen Schüssel mit ordentlich Zitronensaft und gutem Olivenöl vermischen, bis eine sämige, Pesto ähnliche Sauce entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn ihr gerade noch eine Zucchini da habt, könnt ihr diese in kleine Würfel schneiden und mit klein gehackten Zwiebeln und Knoblauch kurz anbraten und ebenfalls dazugeben. Nudeln, am besten kleine, mundgerechte wie zum Beispiel Penne (siehe oben), Fusilli oder Farfalle (für eine Übersicht über Pastasorten hier klicken) in ausreichend Salzwasser al dete kochen, abgießen und mit der Kräutersauße vermischen. In einer beschichteten Pfanne Sonnenblumenkerne anrösten und diese untermischen. Voilá - fertig.