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Mittwoch, 26. August 2015

Cremige grüne Pestonudeln


Projekt: überschüssigen, ultra-wuchernden und schon etwas bitteren Rucola aus dem Gartenbeet verwerten. Check. Extra-Plus: Daraus ein Gericht für das heutige Gartenfest zaubern.

Directions:
Aus viiiiel gewaschenem und trocken geschleudertem Rucola und Chashewnüssen, Salz, Pfeffer, Knoblauchzehen, 1/2-1 Chilischote (optional) und viiiiel Olivenöl ein Pesto mixen. Nudeln bissfest kochen (in meinem Fall Dinkel-Hörnchen) und in Pesto ertränken. Für den Frischefaktor noch ein paar gewürfelte frische Tomaten hinzufügen. 

Schmeckt warm und kalt.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Reisnudelsalat mit Zuckerschoten


Ein erneutes Zufallprodukt, das ebenso erneut der Leere meines Kühlschranks entsprungen ist. Schmeckt super frisch, aber auch durchgezogen nach einem Tag im Kühlschrank und ist außerdem (wie fast immer) gut mitzunehmen.

Directions:
Dünne Reisnudeln mit kochendem Wasser übergießen und darin ziehen lassen bis sie durch sind. Zuckerschoten potzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Mit klein gehacktem frischen Koriander und einer Marinade aus Sojasauce, geröstetem Sesamöl, Salz, Pfeffer, Gomasio, etwas Ahornsirup und Zitrone sowie mit den abgetropften Reisnudeln vermischen. Geröstete gesalzene Erdnüsse drüber und fertig. 
Passt ebenfalls sehr gut dazu: Gurke und Avocado.

Samstag, 18. April 2015

Tomatig-scharfer Weißkrautsalat



Erneut ein totales Zufallprodukt, das nachts für den nächsten Morgen spontan anders als sonst fabriziert wurde, und sich als sehr gut erwiesen hat.

Directions:
Weißkraut fein reiben. (Wer möchte, kann auch noch ein paar geriebene Karotten dazutun, aber das Weißkraut sollte erheblich mehr sein.) Mit Tomatenmark und klein geschnittenen getrockneten Tomaten gut vermengen und mit Salz, ausreichend Cayennepfeffer (und mit ausreichend meine ich viel ;) und Olivenöl abschmecken. Zum Schluss die Masse mit klein geschnittenem Rucola mischen. Optional: Wal- oder andere Nüsse drüberstreuen oder unterheben.

Sonntag, 12. April 2015

Salbei-Fenchel aus dem Ofen mit zweierlei Kartoffelsalat


Fancy Titel, wa?! Ist aber ein sehr einfaches Gericht und sehr vielseitig - die Salate lassen sich aus übriggebliebenen gekochten Kartoffeln zaubern (Stichwort: Reste verwerten) und gut mitnehmen (Stichwort: Schraubglas). 

Directions:
Fenchelknolle im Ganzen in Scheiben schneiden, in eine Auflaufform legen, mit frischen Salbeiblättern und etwas Salz & (frisch gemahlenem) Pfeffer bestreuen, mit Olivenöl betreufeln und für ca. 20 Minuten in den heißen Ofen. Optional: ein paar Cocktailtomaten kurz vor Ende dazugeben. 

Für Salat #1 - im Bild links - in dünne Scheiben geschnittene gekochte Kartoffeln mit in feine Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln (alternativ: fein gehackte rote Zwiebel) und einer Marinade aus Salz, Pfeffer, Kürbiskernöl, Apfelessig, Distelöl (oder einem anderen Öl mit neutralem Geschmack) und Ahornsirup vermengen und dann Vogerlsalat untermischen. 

Für Salat #2 Kraut (ich hatte Weißkraut zuhause, Frühkraut geh aber auch) fein hobeln bzw. reiben und kalte gekochte Kartoffeln würfelig schneiden. Mit klein geschnittenem Rucola,  Radiesschen und gehackten Walnüssen vermengen und mit Salz, Pfeffer, Leinöl und Zitronensaft abschmecken.

Freitag, 13. März 2015

Linsensalat


Die Linsen kann mensch auch am Abend vorher kochen - oder noch sonstwie übrig gebliebene verwenden.

Directions:
Braune Linsen in ausreichend Wasser bissfest kochen. Abgießen, kalt abschrecken, mit klein geschnittenem Paprika, Tomaten und frischem gehacktem Basilikum  mischen und mit getrocknetem Oregano, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Balsamicoessig abschmecken. 

Klein geschnittene rote Zwiebeln passen sicher auch sehr gut dazu, aber ich hab den Salat in die Arbeit mitgenommen und wollte da nicht das ganze Büro und die zu mir kommenden Studierenden anstinken ;-)

Mittwoch, 18. Februar 2015

Grünkern-Sellerie-Eintopf


Schon wieder ein Gericht, das aus der Not entstanden, zum x-ten Mal einen Teil der wöchentlichen Gemüselieferung schon tagelang in der Küche liegen zu haben und gleichzeitig zu wissen, dass mensch am nächsten Tag in der Arbeit etwas zu essen braucht. Und heraus kam ein Teller- bzw. Schraubglasgericht, das altbekannte gute Kombinationen (Grünkern, Zwiebel, Tomaten) mit einer neuen Komponente (Sellerie) bereichert. Wird wieder gemacht!

Directions:
In neutralem Öl klein geschnittene Zwiebel und Knoblauch anbraten. Grünkern (ca. eine Tasse) hinzugeben und mit anbraten bis es gut duftet. Dann Selleriewürfel hinzugeben und ebenfalls kurz mitbraten bevor das Ganze mit einer Dose geschälter Tomaten und ausreichend Gemüsebrühe abgelöscht wird. Hitze runterdrehen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Cayennepfeffer würzen und zugedeckt garen lassen bis der Grünkern und der Sellerie weich sind.

Ich habe das Gericht einfach so, also sozusagen als Eintopf gegessen. Es passt aber sicherlich auch hervorragend zu Reis oder Nudeln. Und frische gehackte Petersilie und ein Klacks Sojajoghurt gehen zu tomatigen Gerichten sowieso immer.

Donnerstag, 4. Dezember 2014

Lila CousCous


Oder: Rotkohl mal anders - roh, unkompliziert & schnell zubereitet.

Rezept gibt es morgen aus Berlin. Jetzt muss ich zum Nachtbus :)

Donnerstag, 22. August 2013

Tellergericht on the road: Reis/Quinoa mit (Dörr-)Gemüse



Der Beweis, dass mensch auch beim Zelten in der sommerlichen Kälte Islands nicht auf gutes Essen verzichten muss. Was mensch dazu braucht: Eine Dörrmaschine, die gutes, frisches Gemüse für Rucksacktouren mitnehmbar macht (oder wie in unserem Fall einen tollen Mitreisenden, der eine Dörrmaschine zuhause hat und diesen Part übernimmt); einen Kocher (in dem Fall ein Trangia) und Wasser.

Directions:
Reis/Quinoa mit doppelter Menge Wasser, Salz, Dörrgemüse nach Belieben (wir hatten Pilze, Brokkoli, grüne Bohnen, Kartoffel, Kürbis, Karotten und verschiedene Bohnen) und noch ein bisschen extra Wasser für's Gemüse aufkochen, dann köcheln und quellen lassen, bis alles fertig ist. Wenn nötig, übrig gebliebenes (Matsch-)Wasser abgießen. Mit ein bisschen Olivenöl, Pfeffer, Petersilie, Sesamkörnern und/oder Würzhefeflocken schmeckt's gleich noch besser. Viel Spaß beim Draußensein!

Donnerstag, 28. Februar 2013

rot & grün - Thai Curries




In den food courts von Einkauszentren in Bangkok kann mensch erstaunlich gut und unsagbar günstig speisen. Die Auswahl ist stets größer als der Hunger, aber es spricht eigentlich auch nichts dagegen, mehrmals den gleichen Ort zum Essen aufzusuchen. Genau das habe ich an meinem letzten Tag in Südostasien, den ich in Bangkok verbrachte, im MBK getan. Zum grünen Curry am Mittag gab es einen scharfen Tofu-Salat mit rotem Chili und frischer Minze. Beides war ausgezeichnet, auch wenn es zu einer vor Schärfe etwas triefenden Nase führte. Zum roten Curry am Abend, das übrigens weit weniger lecker war als das grüne, gab es gebratenen morning glory (soll wohl Wasserspinat auf Deutsch heißen) mit Pilzen. Ein kulinarisch gelungener Abschied aus der Region.

Rezepte folgen, sobald ich mich ans Nachkochen wage.

Mittwoch, 27. Februar 2013

Warmer Spinat-Wassermelonen-Salat mit Birnen & Nüssen



Ein Salatturmwunder, das ich im Umma Boddhi Tree Restaurant in Phnom
Penh (gegenüber vom Tuol Sleng Genocide Museum) verspeisen durfte, bestehend aus knackig-frischen Wassermelonenscheiben, Birnenwürfeln und Cherrytomatenhälften, gekrönt von warmem gedämpften Spinat und mit gerösteten Cashewnüssen und einem Dressing aus Kürbiskernen & anderen Nüssen & Ölen besprenkelt. Köstlich... und das Restaurant ist das älteste soziale Projekt der Stadt, wo seit 1997 perspektivlose Jugendliche zu Restaurantfachkräften ausgebildet werden.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Bokor Porridge



Nachdem ich meinen ersten veganen Jubiläumstag am 17.2. mit einer bescheidenen Mahlzeit aus Gebratenem Gemüsereis begehen musste, da ich auf einer zwar wunderbaren, kulinarisch aber recht begrenzten Insel in Südkambodscha mit dem amüsanten Namen "Rabbit Island" war, konnte ich bei meiner Rückkehr in das süße kleine Städtchen Kampot endlich wieder wohlverdienten Gaumengenüssen frönen. Dementsprechend habe ich mich heute morgen ausgiebigst über ein warmes Getreidebreifrühstück mit Banane, Rosinen, Cashewkernen, Sojamilch und regionalem Zuckerrohrzucker gefreut. Ein absoluter Bauchstreichler. Hmm... Zu finden im Epic Arts Cafe, das noch dazu ein soziales Projekt zugunsten hörgeschädigter Menschen ist.

Dienstag, 22. Januar 2013

Com Dia


"Com Dia" heißt ganz einfach "Reisgericht" und ist mit das billigste vietnamesische Essen, das in kleinen Lokalen oder Esständen zu bekommen ist. (Daniel würde es in alter Pfadfinder_innenmanier "Reis mit Scheiß" nennen.) Und es ist ein wahres Tellergericht. Auf einem Klacks Reis werden 2-3, manchmal auch 4, der an dem jeweiligen Tag in großen Mengen vorbereiteten Gerichte gehäuft. In der vegan-vegetarischen Variante ist dies oft eine Kombination aus Fleischersatz- und Gemüsegerichten. Dazu gibt es eine kleine Schüssel dünner Suppe und gratis Kräutertee, manchmal kalt und manchmal warm, sowie leckere selbst gemachte Chilipaste gibt es in den entsprechenden Lokalen sowieso immer.

Den Teller oben habe ich kurz vor meiner Abreise aus Danang in Zentralvietnam in der Nähe des Bahnhofes verspeist. Neben grünen Bohnen und einem Glasnudelsalat gab es eine Art Bittermelonengericht (das Zeug in grün zwischen 12 und 1 Uhr) und ein herzhaftes Gericht aus Bananenherzen. Ganz oben liegen zwei Stück gebratener Tofu in etwas süßlicher Tomatensauce und diesmal fanden wir sogar ein paar Sesamkörner und frischen Koriander zum Drüberstreuen. Das Ganze hat schlappe 15 000 Dong gekostet, etwa 50 Eurocent, und war unglaublich gut.

Montag, 21. Januar 2013

Bún Huế


Ist schärfer und tomatiger als Phở. Außerdem sind die Reisnudeln dünner. Keine Ahnung, was die ursprünglichen, nicht vegetarischen Zutaten sind, aber das ist mir ehrlich gesagt auch ziemlich egal. Ess ich ja dann eh nicht.

Phở


Und hiermit startet der vietnamesische Suppenreigen... Da ich noch bis Ende Februar in Südostasien unterwegs bin, werde ich kaum zum Selber-Kochen kommen. Damit diese Seite trotzdem nicht so leer bleibt, gibt es hier Fotos von Gerichten, die ich unterwegs esse und lecker finde. Sollte ich sie nach meiner Rückkehr zuhause erfolgreich nachkochen, so verspreche ich hiermit, das Rezept nachzureichen.

Phở ist eine traditionelle vietnamesische Nudelsuppe, die gerne zum Frühstück gegessen wird und eigentlich aus Rinderbrühe, dünnen Rindfleischscheibchen, Sojasprossen und einigen frischen Kräutern besteht. In den dankenswerterweise nicht wenigen vegan-vegetarischen Esskneipen gibt es das ganze aber auch ohne tierische Produkte und sicherlich nicht weniger lecker. Was Fleischersatz angeht ist Vietnam, wo ich mich diesen Monat herumtreibe, Deutschland/Österreich nämlich um Längen voraus - sowohl in Bezug auf Konsistenz, Geschmack und Aussehen. Manchmal ist das auch etwas gruselig, wie im Falle dieses Produkts...

vegane Schnecken! Iiiiiihhh...
PS: Suppen als Frühstück halte ich übrigens für eine hervorragende Idee, die ich mit Freude mit nachhause nehmen werde. Wer also das nächste Mal zum Frühstück zu mir eingeladen ist, sollte hiermit nicht überrascht sein, sollte es Suppe geben.

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Taho


Mittlerweile bin ich seit 10 Tagen auf den Philippinen, wo ich im November ein Praktikum machen und im Anschluss noch bis Ende Dezember herumreisen werde. Als Vegetarier_in hat mensch es unter den fleischverrückten Filipinos leider nicht sehr leicht, als Veganer_in noch weniger. Die traditionelle philippinische Süßspeise Taho ist dabei jedoch ein Lichtblick - bestehend aus Seidentofu, braunem Zuckersirup und Glibberperlen. Hört sich vielleicht nicht so lecker an und sieht auch nicht unbedingt so aus, ist es aber.

Montag, 23. Juli 2012

Tellergericht on the road: Warmer Nudelsalat


Ende Mai beschlossen mein Freund Daniel und ich, der Großstadt für einige Tage den Rücken zu kehren und uns in der Sächsischen Schweiz der Natur in wandernder Zweisamkeit hinzugeben. Letzlich wurde daraus aufgrund des ungünstig gewählten Wochenendes (Pfingsten!!) und der übermäßig touristischen Erschließung der Region - beides war uns vorher nicht bewusst gewesen - dann doch nichts und wir brachen unser Zelt nach 2 Tagen mehr oder weniger entnervt ab, um den Rest des Urlaubs an (bzw. in) der Spree paddeln zu gehen. Eine weise Entscheidung, denn auf dem Wasser fanden wir letztendlich die Ruhe, nach der wir gesucht hatten.

Ich bin gerne mit Rucksack und Zelt draußen. Und wenn man nicht gerade auf jedes Gramm Rückenrucksackgewicht achten muss und die Möglichkeit hat, immer wieder auch frische Zutaten einzukaufen, kann man auch nur mithilfe eines Kochers sehr leckere Teller_Gerichte zaubern. Wie den obigen Nudelsalat zum Beispiel.
 
Directions:
Eine rote Zwiebel klein schneiden und anbraten. Zur Seite stellen (am besten in eine Schüssel, in die man dann einfach die Nudeln dazutun kann). Nudelwasser aufsetzen und salzen. Wenn das Nudelwasser kocht, kleine Hörnchennudeln hineinschütten und kochen bis sie al dente sind. Währenddessen Tomaten in kleine Stücke schneiden und die unteren Stängel vom Rucola abschneiden und diesen ein bisschen zerkleinern. Tomaten und Rucola zu den Zwiebeln geben und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken. Wenn die Nudeln gar sind, abschütten und zu dem Zwiebel-Tomaten-Rucola-Gemisch geben. Bei Bedarf noch nachsalzen, -pfeffern und -ölen.

PS: Das Gericht schmeckt auch zuhause sehr gut und kann super zum Mitnehmen vorbereitet werden. Was bei uns übrig blieb, wurde luftdicht verschlossen und bei der Mittagswanderpause am nächsten Tag glücklich verspeist.

Tellergericht meets Trangia