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Samstag, 25. Juni 2016

Grüner Salat mit Brokkoli (lauwarm)


Wenn CousCous und/oder gebratener Brokkoli noch von einem vorherigen Essen übrig geblieben sind --> Restlverwertalarm. Kann aber auch alles frisch gemacht werden, weil wie immer ruckzuck fertig.

Directions:
CousCous mit heißem Wasser übergießen, kurz quellen lassen. In die Salatschüssel kippen und viel frisch gehackte Petersilie hinzugeben. Brokkoli putzen und in mundgerechte Stücke schneiden - inklusive Stiel! Diesen am besten einfach schälen und in Scheiben schneiden. Den Brokkoli gemeinsam mit Scheibchen von Schlangenknoblauch (alternativ: normaler Knoblauch, dann aber etwas später erst dazu geben, damit er nicht zu braun und bitter wird) in etwas neutralem Öl (zB Rapsöl) scharf anbraten, mit etwas Sojasauce ablöschen und schmoren lassen bis er gar, aber noch knackig ist. Grünen Salat in mundgerechte Stücke zupfen, waschen und evtl. trocken schleudern. Den Salat mit dem CousCous, der Petersilie und dem gebratenen Brokkoli vermegen und mit Salz, Pfeffer, Olivenöl und Zitronensaft abschmecken.

Passt gut dazu: Oliven (zB Kalamata-Oliven).

Samstag, 4. Juni 2016

Grünkern-Kartoffelsalat mit Kernöl


Grünkern mal anders - im Ganzen und nicht mit Tomatenbegleitung zu veganer Sauce Bolognese vermantscht (obwohl das auch super ist). Der Salat eignet sich jedenfalls hervorragend zur Restlverwertung von sowohl übrig gebliebenem gekochtem Grünkern als auch Kartoffel.

Directions:
Grünkern (ganze Körner) in doppelter Menge Wasser gar kochen. Das dauert eine Weile (ca. 45 Minuten), aber macht sich andererseits ohne große Aufsicht nebenbei. Abseihen und mit mundgerecht geschnittenen gekochten Kartoffeln und frischem Schnittlauch mischen. Mit Salz, Pfeffer und ordentlich Kürbiskernöl abschmecken und warm oder kalt genießen.


Dienstag, 13. Oktober 2015

Rohkost mit zweierlei gewürztem Hummus


Ich lebe und esse immer noch. Letzteres trotz bald zweimonatiger Post-Pause auch immer noch sehr abwechslungsreich und gut. Hierfür zwischendurch mal ein kleiner Beweise, was aus Resten (Selleriestangengrün aus der Gemüselieferung von letzter Woche und eine angebrochene Hummus-Box, die aufgegessen werden musste, weil sie sonst nicht mehr lange gehalten hätte) & Neuzugängen (fantastische Karotten und ein beeindruckender Fenchel aus der heutigen Gemüselieferung) & ein bisschen Küchenevergreens (Gewürze! Olivenöl! Oliven!) im Nu gezaubert und faul vor dem Fernseher verzehrt werden kann :)

Hummus #1 (links) mit Za'atar, Chiliflocken, Kreuzkümmel und Olivenöl

Hummus #2 (rechts) mit diesen köstlichen Mani Oliven + dem Olivenöl, in dem sie eingelegt sind.. hmm...


PS: Entschuldigt das seltsame Foto. Ich hatte keine Lust, mich um ein ordentliches zu kümmern, sondern wollte essen. Außerdem sieht das Arrangemet lustigerweise wie ein Gesicht mit Hummusaugen und Rohkost-Lippen/-Mund aus, was ich wiederum auch ganz nett finde.

Mittwoch, 26. August 2015

Cremige grüne Pestonudeln


Projekt: überschüssigen, ultra-wuchernden und schon etwas bitteren Rucola aus dem Gartenbeet verwerten. Check. Extra-Plus: Daraus ein Gericht für das heutige Gartenfest zaubern.

Directions:
Aus viiiiel gewaschenem und trocken geschleudertem Rucola und Chashewnüssen, Salz, Pfeffer, Knoblauchzehen, 1/2-1 Chilischote (optional) und viiiiel Olivenöl ein Pesto mixen. Nudeln bissfest kochen (in meinem Fall Dinkel-Hörnchen) und in Pesto ertränken. Für den Frischefaktor noch ein paar gewürfelte frische Tomaten hinzufügen. 

Schmeckt warm und kalt.

Sonntag, 12. April 2015

Salbei-Fenchel aus dem Ofen mit zweierlei Kartoffelsalat


Fancy Titel, wa?! Ist aber ein sehr einfaches Gericht und sehr vielseitig - die Salate lassen sich aus übriggebliebenen gekochten Kartoffeln zaubern (Stichwort: Reste verwerten) und gut mitnehmen (Stichwort: Schraubglas). 

Directions:
Fenchelknolle im Ganzen in Scheiben schneiden, in eine Auflaufform legen, mit frischen Salbeiblättern und etwas Salz & (frisch gemahlenem) Pfeffer bestreuen, mit Olivenöl betreufeln und für ca. 20 Minuten in den heißen Ofen. Optional: ein paar Cocktailtomaten kurz vor Ende dazugeben. 

Für Salat #1 - im Bild links - in dünne Scheiben geschnittene gekochte Kartoffeln mit in feine Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln (alternativ: fein gehackte rote Zwiebel) und einer Marinade aus Salz, Pfeffer, Kürbiskernöl, Apfelessig, Distelöl (oder einem anderen Öl mit neutralem Geschmack) und Ahornsirup vermengen und dann Vogerlsalat untermischen. 

Für Salat #2 Kraut (ich hatte Weißkraut zuhause, Frühkraut geh aber auch) fein hobeln bzw. reiben und kalte gekochte Kartoffeln würfelig schneiden. Mit klein geschnittenem RucolaRadiesschen und gehackten Walnüssen vermengen und mit Salz, Pfeffer, Leinöl und Zitronensaft abschmecken.

Sonntag, 7. September 2014

Fencheljoghurtdip mit Kartoffeln, Sellerie & Räuchertofu


Auch hervorragend, wenn alles miteinander vermischt wird - was ich gleich nach dem Fotografieren (hauptsächlich aus Ess- bzw. Besteck-Faulheit) gemacht habe. Ergibt so eine Art cremigen Kartoffel-Selleriesalat mit unerwartetem Fenchelkick. Der (rohe) Fenchel war übrigens vom Mittagessen übrig und die gekochten Kartoffeln können ruhig auch vom Vortag sein.

Directions: 
Sellerieknolle(n) und Kartoffeln schälen, in kleine mundgerechte Stücke schneiden und mit kaltem Wasser abspülen bzw. waschen. In einem Topf knapp mit Wasser bedeckt und gesalzen zugedeckt weich kochen lassen. (Geht ausgesprochen schnell). Für den Dip sehr fein geschnittenen rohen Fenchel und (eine) rote Zwiebel und frische gehackte Petersilie mit Sojajoghurt verrühren. Mit Salz, Pfeffer, gemischten getrockneten Kräutern (am besten "Kräuter der Provence" oder "Italienische Kräuter") und einem Schuss Leinöl abschmecken. Auf dem Teller Räuchertofuwürfel über das Kartoffelselleriegemüse streuen und mit einem fetten Klacks Dip servieren. Können auch gerne zwei sein :)

Freitag, 18. Juli 2014

"Bauernfrühstück"


Mit gebratenen Kartoffeln aus kalten gekochten Kartoffeln vom Vortag & Zwiebel, Senf, Salat, Gurken, Tomaten, Paprika und Oliventofu. Geht locker auch als Mittag- oder Abendessen durch :)

Mittwoch, 25. Juni 2014

Buchweizennudeln mit Fenchel & Oliventofu


Aus gesundheitlichen Gründen darf ich seit einigen Wochen erst einmal kein Gluten mehr essen. Das hieß natürlich auch - neben Brot & Co - Abschied von meinen heiß geliebten Nudeln nehmen. (Dass ich Nudeln heiß liebe und sie bis vor Kurzem sehr oft auf meinem Teller landeten, davon zeugt ja unter anderem das ihnen eigens gewidmete Schlagwort auf diesem Blog.) Anfang war das schwer und auch einigermaßen frustrierend, aber ich habe mich daran gewöhnt - und finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell und (rückblickend) einfach bestimmte Ent_Wöhnungen dann doch sind... Nun hat mein lieber Freund mir diese Woche Buchweizennudeln gebracht. Sind zwar eine äußerst pickige Angelegenheit und teuer noch dazu, aber ich habe mich gefreut. Und ab und zu ist so ein Ersatz, auch wenn er vom Original weit entfernt ist, doch ganz nett. In diesem Gericht habe ich die Reste, d.h. einen kalten Buchweizennudelklumpen von gestern verwertet.

Directions:
Klein geschnittene Zwiebeln und Knoblauch in neutralem Öl anbraten, ebenfalls klein geschnittenen Fenchel dazugeben und eine Weile mitschmoren. Dann gewürfelten Oliventofu hinzufügen. Wenn dieser einigermaßen kross angebraten ist, die Nudelreste dazukippen und ordentlich mitanbraten (sonst werden sie nicht warm und schmecken nach nix). Gewürzt habe ich ganz fad/ klassisch nur mit Salz & Pfeffer und Olivenöl.

Der Brumm (Freund) hat gestern noch einen veganen Parmesan aus Cashewnüssen (gemahlen), Meersalz, Gomasio und Paprikapulver für uns zusammengeschmissen, genauer gesagt gemixt, der sich nicht nur optisch sehr gut über sämtlichen Nudel_teller_gerichten - auch diesem hier - tut.

Montag, 28. April 2014

Buchweizen rot-grün


Voriges Wochenende habe ich knapp drei Tage am Balaton bei einem Yoga Retreat verbracht - meinem ersten! Ein wichtiger Bestandteil dieses Retreats war körperliche Entgiftung und daher entsprechendes Essen und Trinken. Im Paket enthalten war auch eine individuelle Ernährungsberatung und meine hat ergeben, dass ich mit höchster Wahrscheinlichkeit zu viel der guten (oder auch weniger guten) Candida-Bakterien habe. Die müssen wieder in's Gleichgewicht gebracht werden und da sie sich an jeglichem Süßen, Hefe & Gluten erfreuen, sind sehr sehr sehr (ich wiederhole SEHR, siehe Liste hier) viele Lebensmittel erst einmal für mich Tabu. Unter anderem mein heiß geliebter CousCous, meine ebenso heiß geliebte Pasta, sämtliche Hülsenfrüchte (Hummus!) und vieles mehr... Aber: Ich nehme die Herausforderung an und versuche nun ab heute, das, was ich noch essen kann, besser kennenzulernen und kreativ und schmackhaft zu verarbeiten. Als erstes auf der Liste: Buchweizen.

Directions:
1 Tasse Buchweizen in 2 Tassen Wasser weich kochen. Dazu erst aufkochen lassen und dann zugedeckt bei kleiner Hitze 10-15 Minuten köcheln lassen. Viel frische gehackte Petersilie, Koriander und Rucola sowie in dünne Streifen geschnittene getrocknete Tomaten untermischen. Großzügig mit Gomasio, Nori-Flocken, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Zitrone abschmecken. Auf einem Teller parken und mit frischen Tomatenscheiben belegen.

Ich habe es heute als Hauptgericht gegessen, aber so kann mensch auch gut jegliche Getreidereste aufpeppen und verwerten - oder das Ganze als Beilage, mit einer großen Schüssel Salat, Bratlingen etc. essen.

Sonntag, 16. Februar 2014

Notnudeln


Wochenende. Mittags nach 5 Stunden post-Tanz-Schlaf aufgewacht. Hungrig, hungover, Bock auf was Deftiges, nichts im Kühlschrank. Und dann doch noch erfolgreich ein für die Umstände äußerst passables (und so noch nie gekochtes) Essen herbeigezaubert. In 20 Minuten. Top.

Directions:
Kochendes Wasser über eine kleine Schüssel TK-Erbsen gießen. Sesamkörner ohne Öl in einer beschichteten Pfanne anrösten. Wenn er lustig rumspringt, leicht gebräunt ist und lecker riecht, raus aus der Pfanne und beseite stellen. In neutralem Öl (halbe) rote Zwiebelringe anbraten, klein geschnittene Karotten und kurz darauf abgegossene Erbsen hinzugeben. Mit Sojasauce ablöschen, evtl. zusätzlich mit Salz & Pfeffer abschmecken. Wenn's gar ist - am besten aber noch ein bisschen knackig - die Sesamkörner und bissfest gekochte Pasta untermischen.

Donnerstag, 28. November 2013

Krautfleckerln


Nur dass ich keine Fleckerl hatte und daher Penne nehmen musste.
Lecker, schnell und billig war's trotzdem.

Directions:
Ausreichend Zwiebeln in neutralem Öl anschwitzen, grob geschnittenen Weißkohl dazugeben, salzen und ordentlich pfeffern und dann die gekochten, abgetropften Nudeln (auch gerne kalte Reste vom Vorabend!) zum Schluss mit anbraten. Passt wunderbar dazu: Sojasauerrahm oder Sojajoghurt.


Mittwoch, 8. Mai 2013

Sellerieschnitzelburger


Perfekt für Selleriereste oder übrig gebliebene Sellerieschnitzel. Ich weiß jetzt auch, wie man diese macht.

Directions:
Sellerieknolle schälen, in ca. 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden (möglichst gleichmäßig, wenn's schwer geht, dann die Knolle vorher einfach halbieren) und in Salzwasser kurz bissfest garen. Zum Panieren zuerst in einer Pampe aus Soja- oder Weizenmehl, Wasser und ein bisschen Senf tunken und dann in Mehl wälzen. In neutralem Öl von beiden Seiten knusprig braten.
Ein Brötchen mit reichlich Ketchup und Senf bestreichen, Sellerieschnitzel drauf, ein paar Salatblätter dazu und wohl bekommt's! Auch ein super Snack für unterwegs.