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Montag, 30. November 2015

Vitaminbombe


Ich war im November mal wieder krank. Knapp 10 Tage. Total toll fühle ich mich zwar immer noch nicht und auch mein respiratives System ist noch ein bisschen angeschlagen, wie meine Ärztin heute feststellte, aber über den Berg bin ich allemal. Weil ich seit letztem Winter regelmäßig ordentlich grippal bin, futtere ich nun noch mehr Vitamine wie nur möglich und versuche, literweise diverse (Heil-)Kräutertees in mich hineinzuschütten. Außerdem habe ich seit Kurzem ein Neti-Kännchen und tropfe regelmäßig Vitamin D in meinen Mund. Ob das alles wohl hilft, mich für den Rest des Winters durchzubringen? Ich hoffe sehr, glaube aber leider nicht (mehr) wirklich daran...

Directions:
1 TL Chiasamen in ein bisschen Wasser geben, beiseite stellen und quellen lassen. Obst nach Wahl - im Bild wenig originell Äpfel, Bananen und Orangen - auf- und so klein/groß wie gewünscht schneiden und auf einen Teller oder ein Schüsselchen häufen. Mit einer Auswahl an Nüssen und Samen bestreuen - hier Walnüsse, Kürbis- und Sonnenblumenkerne - und mit Zutronensaft und 1 EL Ahornsirup beträufeln. Die Chiasamen sollten sich mittlerweile zu Chiagelee verwandelt haben, das zum Abschluss auf den Obstberg gekleckst werden kann. Guten Winter!

Samstag, 23. Mai 2015

Reispapierröllchen


Als ich noch in Berlin wohnte, landeten meine Mutter und ich bei meinen Wienbesuchen regelmäßig (ungeplant, wohlgemerkt!) in einem kleinen Restaurant in einer Seitenstraße der Mariahilferstraße, wo wir stets Reispapierröllchen zu einer wachsenden Anzahl weißer Spritzer genossen. Nicht wenige interessante Familiengespräche fanden dort über Weißwein, Mineralwasser, Bohnenpastenklecksen und immer voller werdenden Aschenbechern statt, aber das sei hier nur am Rande bemerkt. Denn eigentlich geht es ja um die Reispapierröllchen, die mir furchtbar kompliziert selbst herzustellen schienen, weshalb ich es nicht nur nie versuchte, sondern überhaupt nicht daran dachte. Anfang des Monats nun war ich zur Hochzeit einer guten Freundin nach langer Zeit mal wieder in Disneyland und an dem Wochenende, das ich bei den Frischverheirateten verbrachte, schmissen diese einfach Gemüse im Wok zusammen und befüllten damit Reispapier. "Geht schnell, ist gesund und ur gut", sagte meine Freundin, "wir essen das sicher mehrmals in der Woche." Aha, dachte ich, könnte ich dann ja doch auch mal versuchen. Erst recht, wo ich doch zuhause ein paar Straßen weiter einen tollen Asien-Supermarkt habe. Gemacht, getan. Was soll ich sagen... erfordert zwar ein bissi Fingerspitzengefühl und Geduld, aber schwer ist es wirklich nicht. Und: Es lohnt sich allemal! 

Directions:
Frischen Tofu in Scheiben schneiden, trockentupen, salzen, pfeffern und in ausreichend Öl frittieren (das Öl muss sehr heiß sein, damit sich die Poren sofort verschließen und der Tofu knusprig und nicht fettig wird!). Bei Bedarf den fritittierten Tofu halbieren, damit er sich nachher besser rollen lässt. Eine Gurke halbieren und mit einem Löffel die Kerne entfernen, dann in dünne Stifte schneiden. Avocado schälen und ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Frühlingszwiebelgrün in schräge Stifte schneiden. Thai-Basilikum und frische Minze von den Stengeln zupfen. (Wenn ihr keine frischen Kräuter habt, lasst diese Variante am besten sein. Die Kräuter machen nämlich den einzigartigen Geschmack aus!) Grünen Salat waschen, trockentupfen und etwas auseinanderzupfen. Alles bereit legen.
Reispapier in einem Teller mit (kochend) heißem Wasser einweichen, dann auf einen weiteren Teller legen, nach Belieben mit Obigem Befüllen und einrollen. Mit oder ohne Sojasauce genießen. Dazu passen auch gesalzene Erdnüsse und Chilis (in der Sojasauce oder im Reispapierröllchen).

Dienstag, 31. März 2015

Geröstete Chili-Kokos-Cashews


Von hier gestohlen und ein klitzekleines bisschen abgewandelt. Ein Himmlisch-scharf guter (Bier-)Snack :)

Directions:
2 EL Sriracha Sauce + 1 EL Ahornsirup + 1 TL (geröstete) Sesamkörner + 1 TL geröstetes Sesamöl + 1 TL Zitronen- oder Limettensaft + 1/2 TL Sojasauce + 1/2 Becher Kokosraspeln + 1 Becher Cashews --> alles mischen bis die Nüsse durchgängig mit der Sauce überzogen sind und für 10-15 Minuten im auf 160 Grad vorgewärmten Ofen auf Backpapier ausgestrichen rösten. Abkühlen lassen & knuspern.

Achtung: Verbrennt sehr schnell! (Ja, ich schreibe aus Erfahrung...)

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Zupfbrot mit Basilikumpesto


Nach diesem Rezept. Einziger Unterschied: Statt 2 Bund/Töpfe frischen Basilikums habe ich einen Topf frisches und zwei Packerl tiefgekühltes Basilikum verwendet. Das Rezept ist watscheneinfach und ur lecker. Das einzige, was mensch braucht, ist ein bissi Zeit, damit der Teig gut gehen kann.

PS: Super Party-Mitbringsel! :)

Mittwoch, 8. Mai 2013

Sellerieschnitzelburger


Perfekt für Selleriereste oder übrig gebliebene Sellerieschnitzel. Ich weiß jetzt auch, wie man diese macht.

Directions:
Sellerieknolle schälen, in ca. 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden (möglichst gleichmäßig, wenn's schwer geht, dann die Knolle vorher einfach halbieren) und in Salzwasser kurz bissfest garen. Zum Panieren zuerst in einer Pampe aus Soja- oder Weizenmehl, Wasser und ein bisschen Senf tunken und dann in Mehl wälzen. In neutralem Öl von beiden Seiten knusprig braten.
Ein Brötchen mit reichlich Ketchup und Senf bestreichen, Sellerieschnitzel drauf, ein paar Salatblätter dazu und wohl bekommt's! Auch ein super Snack für unterwegs.

Sonntag, 3. Juni 2012

Rote-Linsen-Aufstrich mit Begleitung


Rote-Linsen-Aufstrich ist einer meiner All-time-favorites: Schnell zubereitet, lang haltbar, billig, lecker, gesund und supergut zu transportieren. Auch Wanderprovianterprobt ist der Aufstrich schon - das erste Mal habe ich eine ganze Ladung davon im Juni 2011 auf einer mehrtägigen Wanderung quer durch die israelische Hitze transportiert - und mich zu jeder Tageszeit beim Pausemachen und Essen daran erfreut.

Directions:
Die gewünschte Menge an roten Linsen in der anderthalbfachen Menge an Wasser und einer Prise Salz weichkochen. Ich haue immer von Anfang an 1-2 geschälte ganze Knoblauchzehen dazu. Die werden so auch gleich mit weichgekocht und können dann, wenn alles schön fertig und matschig ist, einfach mit der Gabel zerdrückt und in die breiige Linsenmasche untergemischt werden.
Die Linsenmasse mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und einem ordentlichen Schuss möglichst leckerem Olivenöl abschmecken. Das Ganze sollte somit automatisch eine sämige Konsistenz erreichen.
Je nach Geschmack und Belieben können nun kleingehackte frische Kräuter (ich empfehle Basilikum oder Petersilie) und/oder sehr fein geschnittenes knackiges Gemüse (meine Favoriten dafür sind rote und gelbe Paprika) dazugegeben werden. Wer es gern scharf hat, gibt noch 1-2 klein geschnittene Chilischoten hinzu. Vor dem Servieren nochmal mit einem Zitronenspritzer aufpeppeln, mit ein bisschen Olivenöl beträufeln und, wer mag, streut noch ein wenig gemahlenen Kreuzkümmel darüber. Fertig!

Die Begleitung, die den Aufstrich auf dem obigen Foto um- und abrundet, waren rohe Gemüseschnipsel (Karotten, Frühlingszwiebel, Tomaten) und Essiggurken. Dazu gab's frisches Naan-Brot (nein, nicht selbstgemacht) und in den kleinen Gefäßen rechts Olivenöl und Za'atar, um das Brot darin einzutunken.